Selbstkompetenz als persönliche Führungskompetenz: Sich selbst führen, um andere führen zu können.
Selbstkompetenz bedeutet, die eigene Person bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und sich aktiv weiterzuentwickeln. Sie ist die Grundlage jeder Führungsrolle – denn nur wer sich selbst steuern kann, kann auch andere erfolgreich führen.
Wie kann mein Weg zu mehr Selbstkompetenz aussehen? Was sind meine individuellen Voraussetzungen in mir? Es braucht die Bereitschaft und auch die Fähigkeit, als Persönlichkeit die Entwicklungschance, Anforderungen und Einschränkungen zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten und realistische Lebenspläne zu fassen und immer wieder fortzuentwickeln.
Im Innen und im Außen:
Eine selbstkompetente Führungskraft kennt ihre Stärken, wie Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen und kennt auch ihre Grenzen, übernimmt Verantwortung für ihr Handeln und achtet auf ihre Balance. Die gelebte Selbstkompetenz zahlt massiv auf die Vorbildfunktion von Führungskräften ein – sowohl für Mitarbeitende als auch für Peers – davon bin ich zutiefst überzeugt. Für Mitarbeitende entsteht so die echte Chance auf Klarheit und Verlässlichkeit. Für die Organisation: eine Kultur, in der Eigenverantwortung und Selbstreflexion selbstverständlich sind.
Sinn und Mehrwert:
Für die Führungskraft: Innere Stabilität und persönliche Weiterentwicklung.
Für die Mitarbeitenden: Authentizität und Glaubwürdigkeit.
Für den Unternehmenserfolg: Stärkung der Resilienz und nachhaltiger Erfolg.
Tipps:
✅ Reflektiert regelmäßig euer Handeln.
✅ Holt Feedback aktiv ein.
✅ Setzt klare Prioritäten und Grenzen.
Fragen an euch:
❓ Was tut ihr regelmäßig, um eure Selbstkompetenz zu stärken?
❓ Welche Routinen helfen euch in der Selbstreflexion?
❓ Wo möchtet ihr euch persönlich weiterentwickeln?
Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.