…der Preis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg
👉 Nicht der Preis ist das Ziel. Sondern die Aufmerksamkeit für ein Thema.
Soziale Verantwortung ist kein Wettbewerb. Und dennoch: Manchmal braucht es Auszeichnungen wie den Lea-Mittelstandspreis, um sichtbar zu machen, was sonst oft im Stillen geschieht.
Der Preis ehrt jedes Jahr herausragende Projekte von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich über ihr Kerngeschäft hinaus sozial engagieren – und zeigt, was möglich ist, wenn Haltung auf Handeln trifft.
Wer mich kennt, weiß: Ich engagiere mich seit vielen Jahren in der Wohnungslosenhilfe ➡️ Aus Überzeugung.
Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Würde für Menschen ohne Obdach.
Gerade wenn Menschen ihre Wohnung, ihre Sicherheit und leider viel zu häufig auch ihre Würde verlieren, braucht es mehr als Mitleid. Es braucht Mitmenschen.
Ich bin froh, dass uns diese Haltung eint bei Beate Kanisch & Partner mit Dr. Jürgen Lieske, Nina Weikl, Stella Schüler und Nathalie Hirmer – eben „zusammen“, was auch das Motto beim diesjährigen Lea-Mittelstandspreis ist.
Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland liegt bei rund 650.000. Jeder einzelne Mensch hat seine Geschichte. Viele davon hören wir nie.
Deshalb habe ich hingehört. Ich organisiere, sammele, packe mit an – das geht natürlich nicht allein. Darum bin ich dankbar, dass ich zusammen mit vielen Freund:innen ein wunderbares Netzwerk habe, die mich maßgeblich mit ihren Spenden für die wohnungslosen Menschen unterstützen. So habe ich einige dieser Geschichten auch in ein Buch gepackt, das Perspektiven öffnen soll: AUFMERKSAM.
Wer sich engagiert, will oft keine Bühne. Dazu gehört auch mit ihrem großartigen Engagement meine Freundin Petra Bösner-Handelmann, mit der ich zu diesem wunderbaren Abend gegangen bin und die ebenfalls mit einer Urkunde geehrt wurde.
Doch manchmal braucht es genau diese Bühne – damit das, wofür wir einstehen, wie beispielsweise Menschen am Rande unserer Gesellschaft, gesehen werden.
Die Ehrung im Rahmen des Lea-Mittelstandspreises ist für mich deshalb ein Anlass, einmal mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Indem ich über gesellschaftliche Verantwortung spreche – und über Menschen, die zu oft aus dem Blick geraten.
Soziale Ausgrenzung passiert im Verborgenen – genauso wie viele Formen der Hilfe. Umso beeindruckender war es, all die Geschichten beim Lea-Preis zu hören. Geschichten von Unternehmen – und den Menschen dahinter – die aus Überzeugung mehr wollen: etwas zurückgeben, gestalten, ermöglichen.
Was macht unsere Gesellschaft aus?
➡️ Der Mensch.
Und was braucht der Mensch? Ein Dach über dem Kopf. Anerkennung. Einen Platz in der Mitte der Gesellschaft.
Dass genau dieser Geist beim Lea-Preis spürbar war, hat mich berührt. Das Motto „Zusammen“ war nicht nur dekorativer Rahmen – es war gelebte Haltung.
Auch deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass die diesjährigen Preisträger meiner Kategorie, die Barber Angels, ausgezeichnet wurden. 2019 konnte ich sie bereits für ein gemeinsames Event bei der Wohnungslosenhilfe der Erlacher Höhe in Calw gewinnen. Sie schenkten wohnungslosen Menschen mit ihrem Einsatz nicht nur einen Haarschnitt und Make-up – sondern vor allem: Respekt und Selbstwertgefühl.
Was bleibt?
➡️ Ein Gefühl der Verbundenheit.
➡️ Ein Impuls, dranzubleiben.
➡️ Und der Wunsch, dass wir als Gesellschaft lernen, mit mehr Demut und Dankbarkeit zu blicken – auf das, was wir haben.
➡️ Und auf die, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
👉 Wie ist das bei dir?
Wofür engagierst du dich – ganz persönlich, im Unternehmen oder im Team? Und welche gesellschaftlichen Themen verdienen aus deiner Sicht mehr Aufmerksamkeit?
Ich freue mich über Gedanken, Impulse und Erfahrungen.
👉 Denn: Zusammen beginnt immer mit einem Gespräch.