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INTRAPRENEURSHIP

Unternehmertum im Unternehmen.
Nicht an der Spitze. Sondern mittendrin.

Ein Ding, mit dem ich in meiner Konzernzeit als Senior Manager in zuletzt einer hochpolitischen Stabsabteilung manchmal ein wenig gefremdelt hatte.
Denn so zu tun, als ob ein Dickschiff lauter kleine Schnellboote sei („Profit Center“) erlebte ich immer wieder als eher ineffizient und anstrengend.

Als ich dann selbst Unternehmer wurde fiel dann der Groschen. Denn Intrapreneuership ist vor allem HALTUNG:

Es braucht keine Titel, um Verantwortung zu übernehmen.
Nur den Mut, Dinge anzustoßen, als wären sie dein eigenes Projekt, Deine eigene Firma ‼️

Intrapreneurs:
– denken in Chancen, nicht in Zuständigkeiten
– handeln proaktiv, nicht reaktiv
– übernehmen Verantwortung, auch ohne Auftrag
– denken in Effizienz und BWL und wissen, was es braucht, um eigenes Geld zu verdienen: „Kostet es mich mehr and Geld und Energie und Zeit, es selber zu machen, oder es machen zu lassen?“ und auch „Muss es wirklich das Ritz Carlton auf der Dienstreise sein oder ist Motel One nicht eigentlich genauso ok“?
– verstehen den Unterschied zwischen „am Erfolg arbeiten“ oder „sich (und andere) beschäftigen“ – und was der Unternehmung Mehrwert bringt und was sinnlos verknödelte Zeit ist
– überlegen, wen sie genau zu einem Meeting einladen, wissen oder haben eine ungefähre Ahnung, was Elefantenrunden von 20 Fachbereichsleitern kosten, ob und was entschieden werden soll und sichern auch das Ergebnis.

Sie sind unbequem.
Neugierig.
Beharrlich.
Oft schnell und auf den Punkt.
Zielstrebig.
Klar und ergebnisorientiert.
Oft keine Freunde von Politik, Intrigen und Management-Bullshit und „wir haben uns alle ganz doll lieb“ Gruppenmasturbationen oder Tree-Hugging-Events, wenn unten im Shop Floor eigentlich die Hütte brennt.

Und: unverzichtbar.

Denn in einer Welt im Wandel
sind nicht Prozesse entscheidend,
sondern Menschen mit Eigenantrieb.
Die machen. Einfach machen. Und oft erst nachher um Erlaubnis fragen

💬 Frage daher an dich:
> Was würdest du tun, wenn dein Bereich dein eigenes Start-up wäre? Das Balance Sheet bestimmt, wieviel Geld Du im Monat auf dem Konto hast?
> Was würdest Du SOFORT ändern, wen sofort rausschmeissen, was neu einführen, wen promoten?
> Und was hält dich davon ab, es genau so zu sehen?
> Oder es auch zu tun?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

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Jürgen Lieske

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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