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Führung

SELBSTERKENNTNIS

„𝗗𝗶𝗲 𝗹ä𝗻𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝘇𝘂 𝗱𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.“
– Dag Hammarskjöld

Selbsterkenntnis ist kein Wellness-Tool.
Sondern Rohdiamant und Schleifstein zugleich.

Nicht immer angenehm. Aber immer wahr.

Selbsterkenntnis heißt sich wirklich zu sehen – mit Licht und Schatten.
Und BEIDES umarmen zu können, annehmen zu können – in seiner ganzen Widersprüchlichkeit, seiner Weite, seiner Polarität. Die Polarität dann zu trainieren – als Fähigkeit zur Oszillation, zum Pendeln, zum Ausschöpfen seines ganzen Potentials.
Ohne Masken. Ohne Flucht in Geschichten, die man sich oder die Andere über Dich erzählen.

Ganz offen? Sauschwer!

Denn Selbsterkenntnis heisst eben gerade nicht, sich selbst zu peitschen und seinen inneren Kritikern zum Frass vorzuwerfen

Sondern sich LIEBEVOLL zu betrachten. Und daran scheitert man lange Jahre. Solange die innere Not noch gross ist. Schattenarbeit.

Einstiegsimpulse:
1) „Was mich stört, das zu mir gehört“ – Negatives wie Ärger und Frust aber auch das Schöne zu spüren, zu sehen: „Ah, da geht was in Resonanz mit mir“… WAS hat das also mit mir zu tun? Mit mir, meiner Geschichte, meinem Leben.

2) Selbsterkenntnis ist der Anfang jeder echten Veränderung.
Denn was du nicht siehst, kannst du nicht verändern, gilt auch für die Dinge die Du nicht sehen willst.
Weil Du Angst hast, nicht GELIEBT zu werden, wenn Du Dich NACKT machst.
Vor Dich, vor anderen. Deswegen ist etwa Impro-Theater oder Clown-Ausprobiere so unfassbar mächtig, sich dem im Inneren zu stellen, was „geschützt“ werden muss.

Dann das, was du verdrängst, wird dich lenken – von innen heraus.

3) Wahrnehmen statt wegdrücken. Emotionen, Impulse, Reaktionen – alles spricht. Die Frage ist: Hörst du zu?

4) Regelmäßig reflektieren. Journaling. Feedbackgespräche. Innere Rückschau. Gespräche mit Menschen, die DICH mögen. As you are. Probably.
Selbsterkenntnis entsteht durch bewusste Unterbrechung des Autopilots

5) Radikal ehrlich sein. Nicht brutal. Aber klar. Sich selbst anderen zu zu MUTEN

6) Was vermeidest du? Was verteidigst du? Was wiederholt sich?
Schattenarbeit zulassen. Die Anteile anschauen, die du lieber nicht hättest – und sie integrieren, statt bekämpfen.

> Selbsterkenntnis ist kein Ziel – sie ist ein fortlaufender Prozess, der erst mit dem EXIT in diesem Leben endet

Und jeder, der geführt wird, merkt intuitiv, ob der oder die Führungskraft sich GANZ sieht – oder geblendet ist vom eigenem Status, Level, Erfolg, Macht, Reichtum.

Und noch wie Louis XIV nur noch sich selbst sieht im Spiegelsaal von Versailles.

Die klassische Falle jedes Vorstandes, Geschäftsführers, Politikers oder Influencers oder Stars. Lost in Mirrors.

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

RISIKO-BEREITSCHAFT

Risikobereitschaft als persönliche Führungskompetenz: Mut, Neues zu wagen und Chancen zu nutzen

Ja, ich weiß, das ist eine Typsache, wie hoch mein Grad an Risikobereitschaft ist und das ist in Ordnung. Nicht jede/r mag sich selbständig machen – da hängt sooo viel dran. Doch ein gewisses Maß braucht eine Führungskraft, weil sie bedeutet, Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn nicht alle Variablen bekannt sind – und die Bereitschaft, kalkulierte Unsicherheit in Kauf zu nehmen, um Chancen zu nutzen. Für Führungskräfte ist diese Kompetenz essenziell: Sie eröffnet Innovationsmöglichkeiten, beschleunigt Entwicklungen und macht Organisationen zukunftsfähig.

Im Innen und im Außen:
Eine risikobereite Führungskraft ist bereit, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren – ohne dabei unüberlegt zu handeln. Sie wägt ab, bezieht Perspektiven ein und entscheidet dann mutig. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Kultur, in der Ausprobieren erlaubt ist, Fehler als Lernchance gesehen werden und Kreativität gefördert wird. Für die Organisation: Mehr Innovationskraft, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in einem dynamischen Umfeld erfolgreich zu behaupten.

Ich sehe für alle „Beteiligten“ einen großen Mehrwert:
Für die Führungskraft: Mut zu handeln und Gestaltungsfreiheit im komplexen Umfeld.
Für die Mitarbeitenden: Sicherheit, dass Experimente willkommen sind und Fehler nicht automatisch bestraft werden.
Für den Unternehmenserfolg: Schnelleres Lernen, mehr Innovationsstärke und Wettbewerbsvorteile durch Agilität.

Ich möchte ermutigen, die Tipps für mehr Risikobereitschaft im Führungsalltag mal auszuprobieren und nehmt die Veränderungen wahr:
✅ Entscheidet bewusst, auch wenn nicht alle Informationen perfekt vorliegen.
✅ Schafft eine Fehlerkultur, die Lernen und Weiterentwicklung in den Vordergrund stellt.
✅ Startet mutig mit Pilotprojekten im Kleinen, bevor ihr groß skaliert.

Fragen an euch:
❓ In welchen Situationen habt ihr zuletzt bewusst ein Risiko gewagt – und was habt ihr daraus gelernt?
❓ Wie stärkt ihr im Team den Mut, Neues auszuprobieren?
❓ Was könnt ihr tun, um eine konstruktive Fehlerkultur in eurer Organisation zu fördern?

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

RESILIENZ

𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 – 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗟𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿𝘀𝗵𝗶𝗽-𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹? 𝗘𝗶𝗻 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻.

Resilienz ist nicht einfach eine Fähigkeit, die man sich wie ein Tool aneignet.
Sie ist zur Hälfte genetisch und durch frühe Prägungen festgelegt. UND: Etwa 50 % sind formbar: durch erlernte Muster, Gewohnheiten und bewusste Entscheidungen.

Gerade in Krisen zeigen sich genau diese alten Reaktionsweisen oft als hinderlich – als Klapperatismen, die nicht wirklich performen helfen, und eher Einbahnstrassen ohne Flexibilität sind – als Offroad-Tauglich.

Doch das Gute ist: Sie sind veränderbar. Resilienz ist reflektierbar und weiterentwickelbar.

Und Resilienz ist eine der evolutionären Grundfähigkeiten des Menschen:
Man sieht es bei Kleinkindern, die Laufen lernen: Ausprobieren. Hinfallen. Aufstehen. Weitergehen.

Resilienz ist zudem messbar. Etwa durch den Executive FiRE Index, ein validiertes psychometrisches Diagnostik-Tool, das Resilienz ganzheitlich erfasst – über Faktoren wie:

> Persönlichkeit (Big Five)
> Biografie und Prägungen
> Mentale Agilität
> Körper–Geist-Verbindung
> Sinn und Transzendenz
> Denkfallen und Glaubenssätze

Ein kraftvolles Instrument, um blinde Flecken sichtbar zu machen – und Entwicklung gezielt zu fördern.

Und Resilienz ist kein Schutzschild aus Stahl, keine vom Drachenblut getränkte Lederhaut.  Sie ist eher das feine, bewegliche Netz, das uns trägt, wenn es Druck gibt.

Resilienz bedeutet nicht, unkaputtbar zu sein, sondern: verletzbar und dennoch handlungsfähig zu bleiben. Oszillieren zu können, verhaltensflexibel und optimistisch trotz hohem Druck. Und diesen Raum auch mit dem Team teilen zu können!

In Führung ist Resilienz das unsichtbare Fundament der Verbindung zwischen Team und Führungskraft – spürbar in Haltung, Präsenz und Klarheit.

Wie kannst Du konkret Deine Resilienz als Leader stärken?

1. Radikale Selbstverantwortung übernehmen. Frage dich nicht nur: „Warum und wozu passiert das?“ – sondern: „Was ist mein Handlungsspielraum, meine Freiheit – jetzt?“

2. Grenzen erkennen und setzen. Resiliente Führung bedeutet KLAR zu sein. Zu sich, zu dem was das Unternehmen und was das Team braucht. Und NEIN zu sagen – zu Überforderung, Erwartungen, Druck zur Selbstoptimierung. Und diesen Raum auch ans Team geben zu können.

3. Resilienz ist Recovery- Fähigkeit! Tägliche Mikropausen, Journaling, Atemtechniken, guter Schlaf, klarer Kopf. High Performance.

4. Resilienz ist sozial. Lebt vom Helfen und Hilfe annehmen. Vom Teilen. Vom WIR. Krisen als Spiegel nutzen und als LERNEN sehen: „Ok – mega – ein PROBLEM – wie können wir daran wachsen?“

Resilienz ist keine Technik.
Für mich ist es eine Haltung. Gegenüber dem Leben. Klarheit, Präsenz.
Und die Entscheidung und Kraft, immer wieder aufzustehen.

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

PROBLEMLÖSUNGS-KOMPETENZ

Problemlösungskompetenz als persönliche Führungskompetenz: #Klarheit schaffen und Wege eröffnen

Problemlösungskompetenz bedeutet, Herausforderungen strukturiert, #kreativ und #zielorientiert anzugehen – anstatt sich von ihnen blockieren zu lassen. Und wenn doch mal: Was blockiert Euch? Für Führungskräfte ist diese Fähigkeit entscheidend: Sie zeigt sich darin, Komplexität zu ordnen, #Prioritäten zu setzen und gemeinsam mit dem Team Lösungen zu entwickeln, die tragfähig und umsetzbar sind.

Im Innen und im Außen:
Eine #lösungsorientierte Führungskraft denkt in Optionen statt in Hindernissen. Sie betrachtet Probleme nicht als Störung, sondern als Einladung, Prozesse zu verbessern und Neues zu entwickeln. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben einen klaren Rahmen, in dem sie selbst #Verantwortung übernehmen und Ideen einbringen können. Für die Organisation: Es entsteht eine #Kultur, die Herausforderungen als #Lernchancen versteht und aktiv gestaltet – anstatt in Schuldzuweisungen oder Blockaden zu verharren.
Ihr seht wieder, wie die persönlichen Kompetenzen im Zusammenspiel einander bedingen und zum Erfolg führen.
Der Sinn und Mehrwert, der final auf den gesamten Führungs- und Unternehmenserfolg einzahlt:
Für die Führungskraft: Klarheit im Umgang mit Komplexität und Sicherheit in Entscheidungsprozessen.
Für die Mitarbeitenden: Motivation, aktiv mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.
Für den Unternehmenserfolg: Schnellere, nachhaltigere Lösungen und ein Team, das auch in Krisen handlungsfähig bleibt.

Tipps für mehr Problemlösungskompetenz im Führungsalltag:
✅ Analysiert die Ursache eines Problems gründlich, bevor ihr in die Lösung geht.
✅ Nutzt die Vielfalt im Team – unterschiedliche Sichtweisen bringen bessere Lösungen.
✅ Denkt in Szenarien und wählt den Weg, der Nutzen und Machbarkeit verbindet.


Was macht Ihr, wenn da eine neue Herausforderung, wie eine Mauer vor Euch steht? Welche Tipps teilt Ihr mit uns?
❓ Wie geht ihr mit komplexen Problemen im Führungsalltag um?
❓ Welche Methoden UND Kompetenz helfen euch dabei, Ursachen klar zu erkennen und Lösungen zu entwickeln und mit wem?
❓ Was möchtet ihr konkret tun, um eure Problemlösungskompetenz zu stärken?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

OPFER-ROLLE VERLASSEN

„𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗠𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗮𝘂𝗳, 𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗲𝗻, 𝘀𝗶𝗲 𝗵ä𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲.“ – 𝗔𝗹𝗶𝗰𝗲 𝗪𝗮𝗹𝗸𝗲𝗿

oder auch: „A bissl was geht immer“ (Helmuth Fischer)

Manchmal passiert uns das Leben.
Manchmal machen wir es uns selbst schwer.
Und oft ist beides gleichzeitig wahr.

Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem wir merken:

> Die Geschichte „Ich kann ja nichts dafür“ hält uns klein.
> Die Schuldfrage bringt keine Lösung.
> Und das Warten auf Rettung wird zur Form von Stillstand.
> Denn da ist niemand der Dich rettet

Verantwortung zu übernehmen heißt daher nicht: Ich bin schuld. Ich habe was falsch gemacht. Es heißt: Ich bin bereit, meine Macht für mich zurückzuholen.

Nicht „mit mir wird etwas gemacht“ – sondern: Ich gestalte!

Die Opferrolle ist bequem – aber sie kostet Freiheit.
Sie lässt uns fühlen, dass wir vielleicht Recht haben und uns Ungerechtigkeit widerfahren ist – aber nicht, dass wir lebendig sind.
Oper-Sein lähmt. Denn sie hält uns in den Verletzungen von gestern gefangen.
Wer aussteigt, entscheidet sich für Klarheit. Für Handlungsfähigkeit. Für Würde.

Für: „I did it my way..“

Frage dich heute:
Was wäre ein erster Schritt raus aus der Ohnmacht – hin zur Gestalterkraft?

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OPTIMISMUS

Optimismus als persönliche Führungskompetenz: Zuversicht als Antrieb für Menschen und Organisationen

Optimismus bedeutet, Herausforderungen mit einer zuversichtlichen Grundhaltung zu begegnen und Chancen im Wandel zu erkennen. Für Führungskräfte ist er weit mehr als „positives Denken“ – es ist die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Orientierung zu geben, Mut zu machen und das Team in eine lösungsorientierte Zukunft zu führen.

Da die Realität, die uns aktuell umgibt und auch fordert, sehr volatil ist, gilt es auch, dass wir unsere Handlungsoptionen überprüfen und den sich ändernden Rahmenbedingungen anpassen. Gerade, wenn wir uns wundern „Warum funktioniert das nicht?“.

Ein bekanntes Zitat passt dazu ganz gut: „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“. Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben, obwohl die genaue Herkunft oft angezweifelt wird.

Im Innen und im Außen:

Eine optimistische Führungskraft strahlt Vertrauen aus: Sie vermittelt die Überzeugung, dass Hindernisse überwindbar sind, und schafft ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Ideen einzubringen und Neues auszuprobieren. Optimismus heißt nicht, Probleme schönzureden, sondern realistisch zu bewerten – und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Führung, die Stabilität, Energie und Hoffnung vermittelt. Für die Organisation: Es entsteht eine Kultur, die Innovation, Lernbereitschaft und Resilienz fördert.

 

Der Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Innere Stärke, die auch in Krisen handlungsfähig macht.

Für die Mitarbeitenden: Motivation, Vertrauen und das Gefühl, gemeinsam etwas bewirken zu können.

Für den Unternehmenserfolg: Mehr Innovationskraft, höheres Durchhaltevermögen und eine positive Kultur, die Talente bindet und anzieht.

 

Tipps für mehr Optimismus im Führungsalltag:

✅ Sprecht bewusst über Chancen – nicht nur über Risiken.

✅ Anerkennt Erfolge, auch kleine Schritte, und macht sie sichtbar.

✅ Haltet den Fokus auf das, was beeinflussbar ist – statt auf das, was nicht in eurer Hand liegt.

 

Fragen an euch:

❓ Wie gelingt es euch, auch in unsicheren Zeiten Zuversicht auszustrahlen?

❓ Welche Rituale oder Routinen helfen euch, eine optimistische Haltung zu stärken?

❓ Was könnt ihr konkret tun, um Optimismus im Teamalltag erlebbar zu machen?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des Optimismus nutzen, um Chancen zu sehen, Energie freizusetzen und Zukunft aktiv zu gestalten – für eine inspirierende, resiliente und erfolgreiche Unternehmenskultur!

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

PERSPEKTIVWECHSEL

„𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗶𝗻𝗴𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱. 𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱.“
– Anaïs Nin

Manchmal reicht ein einziger Schritt zur Seite,
um eine völlig neue Welt zu sehen.

So, wie der Andere sie sieht

🔹 Was eben noch wie ein Problem aussah, wird zur Einladung.
🔹 Was dich gestört hat, zeigt plötzlich, was dir wirklich wichtig ist.
🔹 Und was du bei anderen verurteilt hast, wird zum Spiegel deiner eigenen Themen.

Perspektivwechsel ist kein Kontrollverlust.
Es ist Mut zur Weite.
Ein bewusstes „Ich schaue anders hin“ – auch wenn es unbequem ist.

Der Perspektivwechsel beginnt oft da, wo das Ego nach Recht sucht –
und die Seele nach Wahrheit fragt.
Er bringt nicht immer sofort Antworten.
Aber immer mehr Bewusstheit.

Ein nützliche Grund-Haltung als Leader: LERNEN und VERSTEHEN wollen. Durch HINhören, nicht „zuhören“
Kluge Fragen stellen: Etwa die nach dem „Wozu“ anstelle dem „Warum“

❓Wann hat sich für Dich unlängst mal eine andere Perspektive als Lernraum erschlossen? Spoiler: ChatGPT ist da unfassbar hilfreich, eigene blinde Flecken mal auszuleuchten

❓Wohin schaust du heute – und was würdest du sehen, wenn du den Blickwinkel änderst?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

OBJEKTIVITÄT

Objektivität als persönliche Führungskompetenz: Klarheit und Fairness im Führungsalltag

Objektivität bedeutet, Entscheidungen und Einschätzungen auf einer sachlichen, nachvollziehbaren Grundlage zu treffen – frei von persönlichen Vorlieben, spontanen Emotionen oder Vorurteilen. Für Führungskräfte ist dies eine Schlüsselkompetenz … und manchmal eine Mega-Herausforderung: Dennoch, es lohnt sich ;-), weil sie schafft Vertrauen, steigert die Qualität von Entscheidungen und fördert eine Kultur, in der sich Mitarbeitende ernst genommen und fair behandelt fühlen.

Im Innen und im Außen:
Als Führungskraft zeigt sich Objektivität darin, unterschiedliche Perspektiven einzubeziehen, Informationen sorgfältig abzuwägen und emotionale Distanz zu wahren, wenn es um Bewertungen oder Entscheidungen geht. Objektivität heißt nicht, Gefühle zu unterdrücken, sondern sie bewusst wahrzunehmen – und gleichzeitig sicherzustellen, dass sie nicht die alleinige Entscheidungsgrundlage bilden. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Führung, die verlässlich, gerecht und transparent ist. Für die Organisation: Bessere Entscheidungen, weniger Konflikte und eine Kultur des Respekts.

Der Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Klarheit im Handeln, höhere Akzeptanz und Glaubwürdigkeit.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in faire Entscheidungen, weniger Willkür, mehr Motivation.

Für den Unternehmenserfolg: Nachhaltige, faktenbasierte Entscheidungen, die auf Konsens und Akzeptanz treffen, stärken Zusammenarbeit, Innovationskraft und Resilienz.

Tipps für mehr Objektivität im Führungsalltag:
✅ Holt unterschiedliche Perspektiven ein, bevor ihr euch festlegt.
✅ Trennt klar zwischen Beobachtung (Fakten) und Bewertung (Interpretation).
✅ Reflektiert regelmäßig: Welche Rolle spielen meine eigenen Präferenzen oder Emotionen?

Fragen an euch:
❓ Wie gelingt es euch, in herausfordernden Situationen objektiv zu bleiben?
❓ Welche Methoden nutzt ihr, um Fakten und Emotionen klar zu trennen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Objektivität als Führungskraft zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Kraft der Objektivität nutzen, um Vertrauen, Klarheit und nachhaltigen Erfolg zu fördern – für eine faire, reflektierte und zukunftsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

NEUGIERDE

„𝗡𝗲𝘂𝗴𝗶𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗼𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗚𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝘀.“
– William Arthur Ward

Neugier ist kein kindliches Spiel.
Sie ist eine Haltung.
Ein inneres Ja zum Unbekannten.
Ein Brennen… wie ist das jetzt genau?
Eine „Gier nach Neuem“ wie es das Deutsche so treffend nennt – „Curiosity“ – das Staunen am Ungewöhnlichen, Neuen im Englischen

🔹 Neugier fragt nicht: „Was verliere ich?“,
sondern: „Was könnte möglich werden?“ Oder: „Wie genau funktioniert das?“
Ein Motor der Evolution
Des Lernens.

Sie sprengt Routinen.
Hebt den Blick über den Tellerrand.
Löst die Fesseln der Gewohnheit.
Neugier ist der erste Schritt zu Wandel.

Wer neugierig bleibt, bleibt beweglich – im Denken, im Fühlen, im Handeln.

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ – sagt nicht der Unwissende, sondern der Neugierige.

Wenn Angst lähmt, hilft Neugier.
Wenn Zweifel blockieren, hilft Neugier.
Wenn der Weg unklar ist, hilft Neugier.
Nicht immer mit Antworten. Aber mit Richtung.

Die kleine Schwester der Neugierde ist das Staunen und die Überraschung – ihre Gegenpolarität die Langeweile. Aus der dann wieder Neugierde oszilliert.

Worauf bist du gerade neugierig – in dir, im Leben, in der Welt?

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NETZWERKEN

Netzwerken als persönliche Führungskompetenz: Beziehungen gezielt aufbauen und pflegen

In der heutigen Arbeitswelt ist Netzwerken eine essenzielle Fähigkeit für Führungskräfte. Es geht nicht nur darum, Kontakte zu knüpfen, sondern strategisch Beziehungen zu entwickeln, die den Erfolg des Teams und der Organisation nachhaltig fördern.


Im Aussen und im Innen:
Als Führungskraft zeigt sich die Kompetenz des Netzwerkens darin, aktiv auf Menschen zuzugehen, Vertrauen aufzubauen und offene Kommunikationskanäle zu schaffen. Ein starkes Netzwerk ermöglicht den Austausch von Wissen, Ressourcen und Ideen. Es hilft, Herausforderungen gemeinsam zu meistern und neue Chancen zu erkennen. Durch echtes Interesse, Wertschätzung und eine offene Haltung entsteht ein Umfeld, in dem Kooperationen gedeihen und Innovation gefördert werden.
Es kommt vor, dass Coachees mir schildern, dass sie mit einer Präsentation zur Entscheidung nicht erfolgreich waren.
Wo können die Stellhebel sein, künftig erfolgreicher zu sein? Im Vorfeld: Netzwerken! Perspektivwechsel! Wer sind die Entscheider? Was sind ihre Ziele? Wie stehen sie zueinander? Was ist der Mehrwert für wen? Wen kenne ich wie gut? Was sind unsere gemeinsamen Ziele? Finden wir gemeinsame Nenner?
Meine tiefe Überzeugung: Die Vorbereitung, ins Miteinander gehen, ist 80% des Erfolges, die „Pflicht“, das Meeting, die Präsentation ist dann die „Kür“. Der Invest in exzellente Vorbereitung zahlt also auf unseren – gemeinsamen – Erfolg ein.

Die Voraussetzung ist die innere Haltung, offen für neue Kontakte zu sein, andere Perspektiven wertzuschätzen und den Austausch als Chance für persönliches und berufliches Wachstum zu sehen. Eine netzwerkorientierte Führungskraft ist bereit, Beziehungen zu pflegen, auch über die eigene Organisation hinaus. Sie erkennt, dass gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit die Basis für nachhaltigen Erfolg sind. Diese Haltung fördert Vertrauen, Resilienz und eine positive Führungs- und Unternehmenskultur.
Aus meiner Sicht, ein lohnenswertes Thema für die Selbstreflektion.;-)

Tipps für mehr Netzwerken im Führungsalltag:

✅ Investiert Zeit in den Aufbau und die Pflege eurer Beziehungen.
✅ Seid offen für neue Kontakte und zeigt echtes Interesse an den Menschen um euch herum.
✅ Nutzt Gelegenheiten, um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.
✅ Pflegt den Austausch regelmäßig, auch außerhalb des direkten Arbeitskontexts.

Fragen an euch:
❓ Wie baut ihr aktiv euer Netzwerk auf und pflegt es?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um den Austausch im Team und mit externen Partnern zu fördern?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Netzwerkkompetenz noch weiter zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des Netzwerkens nutzen, um voneinander zu lernen, Chancen zu erkennen und gemeinsam erfolgreich zu sein – für eine offene, vernetzte und zukunftsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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