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Denkanstoß

SELBSTVERTRAUEN

Selbstvertrauen als persönliche Führungskompetenz: ist aus meiner Sicht die Stärke aus sich selbst heraus entwickeln.

Selbstvertrauen bedeutet, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und Entscheidungen mit innerer Sicherheit zu treffen.
Ich finde, das bedarf beim Glauben an sich selbst auch #Mut, das sich trauen und es in #Umsetzungsstärke dann mit Leben zu füllen. Das zahlt auch wieder auf unsere Glaubwürdigkeit ein.
Wir wissen aus Befragungen: Tatsächlich scheitern größere Projekte oft lediglich daran, dass wir sie nicht wagen. Ist das nicht schade?

Im Innen und im Außen:
Eine selbstbewusste Führungskraft vermittelt Orientierung, auch in unsicheren Zeiten. Laut Untersuchungen macht eine angemessene Portion Selbstvertrauen sympathischer, produktiver, einflussreicher und letztlich auch erfolgreicher.
Mitarbeitende erleben dadurch Stabilität und fühlen sich in ihrem Mut bestärkt, selbst Verantwortung zu übernehmen. Für die Organisation: weniger Zögern, mehr #Handlungsfähigkeit.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Sicherheit im Handeln.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in Führung und eigene Stärke.

Für den Unternehmenserfolg: Schnelle, klare Entscheidungen.

Tipps:
✅ Anerkennt eure Erfolge – auch kleine.
✅ Bereitet euch gut vor, um Sicherheit zu gewinnen.
✅ Nutzt Feedback als Verstärker, nicht als Bremse.

Fragen an euch:
❓ Wie stärkt ihr euer Selbstvertrauen bewusst?
❓ In welchen Situationen zahlt es sich am meisten aus?
❓ Welche Rolle spielt Selbstvertrauen in eurem Führungsalltag?

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

SELBSTORGANISATION

„𝗜𝗳 𝘆𝗼𝘂 𝘄𝗮𝗻𝘁 𝘁𝗼 𝗰𝗵𝗮𝗻𝗴𝗲 𝘁𝗵𝗲 𝘄𝗼𝗿𝗹𝗱, 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗼𝗳𝗳 𝗯𝘆 𝗺𝗮𝗸𝗶𝗻𝗴 𝘆𝗼𝘂𝗿 𝗯𝗲𝗱.“
– Admiral William H. McRaven

Mit einer einfachen, bewussten Handlung gleich zu Beginn des Tages übernimmst du Verantwortung, schaffst Struktur – und legst den Grundstein für größere Veränderungen. Ein gemachtes Bett also als Symbol für Selbstdisziplin, Ordnung und innere Führung.

Und JA – Freiheit braucht Struktur
Und Selbstorganisation in der Leadership heisst auch VORBILD zu sein. Auch in DISZIPLIN – ein Begriff, der heute eher nicht mehr so populär ist, vor allem nicht im Arbeitsumfeld.

Doch Leadership braucht innere und äussere Ordnung, sonst wird sie schnell zur Überforderung. Braucht Struktur und Kontrolle.

Selbstorganisation heißt nicht: „Ich mache alles selbst.“
Sondern: „Ich weiß, was zu tun ist – und wann, wie und warum.“

Es ist die Kunst, sich selbst gut zu führen – auch ohne äußeren Druck.
Kein starrer Plan. Aber ein innerer Kompass.
Selbstorganisation ist kein Talent. Sie ist eine Praxis.
Und sie beginnt nicht im Kalender, sondern im Kopf.
Mit Klarheit. Mit Prioritäten. Mit bewussten Entscheidungen.

Wie kannst du Selbstorganisation stärken?

✅ 1. Räume deine Aufmerksamkeit auf.
Nicht alles, was schreit, ist wichtig.
Frag dich regelmäßig: Was hat jetzt wirklich Priorität?

✅ 2. Arbeite mit dir, nicht gegen dich.
Kenn deine Hochphasen. Taktung. Energieverläufe.
Gestalte deinen Tag so, dass du dich selbst nicht ständig austrickst.

✅ 3. Less is more – Reduziere statt zu maximieren.
Selbstorganisation beginnt beim Weglassen.
Was darf raus, damit du wieder Raum hast?

✅ 4. Nutze Systeme, nicht nur Willenskraft.
Tools, Routinen, Checklisten, Time-Boxing – nicht als Kontrolle, sondern als Unterstützung deiner Klarheit.

✅ 5. Baue Reflexionsinseln ein.
Wöchentlicher Check-In: Was lief gut? Was war unnötig? Wo bin ich vom Wesentlichen abgekommen?
Selbstorganisation ist Selbstverantwortung in Aktion.
Kein Selbstoptimierungswahn. Kein Hustle-Mythos.

✅ 6. Schaue ab und werde besser: Lass Dich inspirieren von strukturierten klaren Menschen – probiere aus, was sie machen – und baue Dir Dein ganz eigenes System des Selbstmanagements, das DIR passt, in dem DU Dich wohlfühlst. Und wenn Du eine(n) PA hast – einigt Euch auf das, was DIR passt! Das braucht vielleicht ein bisschen Kennenlernen und Aushandeln – am Ende darf es die für Dich oder Euch beste Lösung sein.

Und auch dann nach dem Job – Baue Rituale der Selbstliebe, „Me-Momente“, der Recovery, des „Kopf frei“ ein – in denen Du für Dich Dir Zeit nimmst

Eben bewusste Führung von Zeit, Energie und Aufmerksamkeit.
Selbstorganisation ist keine rocket science – und manchmal beginnt sie ganz einfach – mit einem gemachten Bett.

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

SELBSTKOMPETENZ

Selbstkompetenz als persönliche Führungskompetenz: Sich selbst führen, um andere führen zu können. 

Selbstkompetenz bedeutet, die eigene Person bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und sich aktiv weiterzuentwickeln. Sie ist die Grundlage jeder Führungsrolle – denn nur wer sich selbst steuern kann, kann auch andere erfolgreich führen.
Wie kann mein Weg zu mehr Selbstkompetenz aussehen? Was sind meine individuellen Voraussetzungen in mir? Es braucht die Bereitschaft und auch die Fähigkeit, als Persönlichkeit die Entwicklungschance, Anforderungen und Einschränkungen zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten und realistische Lebenspläne zu fassen und immer wieder fortzuentwickeln.

Im Innen und im Außen:
Eine selbstkompetente Führungskraft kennt ihre Stärken, wie Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen und kennt auch ihre Grenzen, übernimmt Verantwortung für ihr Handeln und achtet auf ihre Balance. Die gelebte Selbstkompetenz zahlt massiv auf die Vorbildfunktion von Führungskräften ein – sowohl für Mitarbeitende als auch für Peers – davon bin ich zutiefst überzeugt. Für Mitarbeitende entsteht so die echte Chance auf Klarheit und Verlässlichkeit. Für die Organisation: eine Kultur, in der Eigenverantwortung und Selbstreflexion selbstverständlich sind.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Innere Stabilität und persönliche Weiterentwicklung.

Für die Mitarbeitenden: Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Für den Unternehmenserfolg: Stärkung der Resilienz und nachhaltiger Erfolg.

Tipps:
✅ Reflektiert regelmäßig euer Handeln.
✅ Holt Feedback aktiv ein.
✅ Setzt klare Prioritäten und Grenzen.

Fragen an euch:
❓ Was tut ihr regelmäßig, um eure Selbstkompetenz zu stärken?
❓ Welche Routinen helfen euch in der Selbstreflexion?
❓ Wo möchtet ihr euch persönlich weiterentwickeln?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

SELBSTERKENNTNIS

„𝗗𝗶𝗲 𝗹ä𝗻𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝘇𝘂 𝗱𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.“
– Dag Hammarskjöld

Selbsterkenntnis ist kein Wellness-Tool.
Sondern Rohdiamant und Schleifstein zugleich.

Nicht immer angenehm. Aber immer wahr.

Selbsterkenntnis heißt sich wirklich zu sehen – mit Licht und Schatten.
Und BEIDES umarmen zu können, annehmen zu können – in seiner ganzen Widersprüchlichkeit, seiner Weite, seiner Polarität. Die Polarität dann zu trainieren – als Fähigkeit zur Oszillation, zum Pendeln, zum Ausschöpfen seines ganzen Potentials.
Ohne Masken. Ohne Flucht in Geschichten, die man sich oder die Andere über Dich erzählen.

Ganz offen? Sauschwer!

Denn Selbsterkenntnis heisst eben gerade nicht, sich selbst zu peitschen und seinen inneren Kritikern zum Frass vorzuwerfen

Sondern sich LIEBEVOLL zu betrachten. Und daran scheitert man lange Jahre. Solange die innere Not noch gross ist. Schattenarbeit.

Einstiegsimpulse:
1) „Was mich stört, das zu mir gehört“ – Negatives wie Ärger und Frust aber auch das Schöne zu spüren, zu sehen: „Ah, da geht was in Resonanz mit mir“… WAS hat das also mit mir zu tun? Mit mir, meiner Geschichte, meinem Leben.

2) Selbsterkenntnis ist der Anfang jeder echten Veränderung.
Denn was du nicht siehst, kannst du nicht verändern, gilt auch für die Dinge die Du nicht sehen willst.
Weil Du Angst hast, nicht GELIEBT zu werden, wenn Du Dich NACKT machst.
Vor Dich, vor anderen. Deswegen ist etwa Impro-Theater oder Clown-Ausprobiere so unfassbar mächtig, sich dem im Inneren zu stellen, was „geschützt“ werden muss.

Dann das, was du verdrängst, wird dich lenken – von innen heraus.

3) Wahrnehmen statt wegdrücken. Emotionen, Impulse, Reaktionen – alles spricht. Die Frage ist: Hörst du zu?

4) Regelmäßig reflektieren. Journaling. Feedbackgespräche. Innere Rückschau. Gespräche mit Menschen, die DICH mögen. As you are. Probably.
Selbsterkenntnis entsteht durch bewusste Unterbrechung des Autopilots

5) Radikal ehrlich sein. Nicht brutal. Aber klar. Sich selbst anderen zu zu MUTEN

6) Was vermeidest du? Was verteidigst du? Was wiederholt sich?
Schattenarbeit zulassen. Die Anteile anschauen, die du lieber nicht hättest – und sie integrieren, statt bekämpfen.

> Selbsterkenntnis ist kein Ziel – sie ist ein fortlaufender Prozess, der erst mit dem EXIT in diesem Leben endet

Und jeder, der geführt wird, merkt intuitiv, ob der oder die Führungskraft sich GANZ sieht – oder geblendet ist vom eigenem Status, Level, Erfolg, Macht, Reichtum.

Und noch wie Louis XIV nur noch sich selbst sieht im Spiegelsaal von Versailles.

Die klassische Falle jedes Vorstandes, Geschäftsführers, Politikers oder Influencers oder Stars. Lost in Mirrors.

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

RISIKO-BEREITSCHAFT

Risikobereitschaft als persönliche Führungskompetenz: Mut, Neues zu wagen und Chancen zu nutzen

Ja, ich weiß, das ist eine Typsache, wie hoch mein Grad an Risikobereitschaft ist und das ist in Ordnung. Nicht jede/r mag sich selbständig machen – da hängt sooo viel dran. Doch ein gewisses Maß braucht eine Führungskraft, weil sie bedeutet, Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn nicht alle Variablen bekannt sind – und die Bereitschaft, kalkulierte Unsicherheit in Kauf zu nehmen, um Chancen zu nutzen. Für Führungskräfte ist diese Kompetenz essenziell: Sie eröffnet Innovationsmöglichkeiten, beschleunigt Entwicklungen und macht Organisationen zukunftsfähig.

Im Innen und im Außen:
Eine risikobereite Führungskraft ist bereit, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren – ohne dabei unüberlegt zu handeln. Sie wägt ab, bezieht Perspektiven ein und entscheidet dann mutig. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Kultur, in der Ausprobieren erlaubt ist, Fehler als Lernchance gesehen werden und Kreativität gefördert wird. Für die Organisation: Mehr Innovationskraft, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in einem dynamischen Umfeld erfolgreich zu behaupten.

Ich sehe für alle „Beteiligten“ einen großen Mehrwert:
Für die Führungskraft: Mut zu handeln und Gestaltungsfreiheit im komplexen Umfeld.
Für die Mitarbeitenden: Sicherheit, dass Experimente willkommen sind und Fehler nicht automatisch bestraft werden.
Für den Unternehmenserfolg: Schnelleres Lernen, mehr Innovationsstärke und Wettbewerbsvorteile durch Agilität.

Ich möchte ermutigen, die Tipps für mehr Risikobereitschaft im Führungsalltag mal auszuprobieren und nehmt die Veränderungen wahr:
✅ Entscheidet bewusst, auch wenn nicht alle Informationen perfekt vorliegen.
✅ Schafft eine Fehlerkultur, die Lernen und Weiterentwicklung in den Vordergrund stellt.
✅ Startet mutig mit Pilotprojekten im Kleinen, bevor ihr groß skaliert.

Fragen an euch:
❓ In welchen Situationen habt ihr zuletzt bewusst ein Risiko gewagt – und was habt ihr daraus gelernt?
❓ Wie stärkt ihr im Team den Mut, Neues auszuprobieren?
❓ Was könnt ihr tun, um eine konstruktive Fehlerkultur in eurer Organisation zu fördern?

 

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RESILIENZ

𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 – 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗟𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿𝘀𝗵𝗶𝗽-𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹? 𝗘𝗶𝗻 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻.

Resilienz ist nicht einfach eine Fähigkeit, die man sich wie ein Tool aneignet.
Sie ist zur Hälfte genetisch und durch frühe Prägungen festgelegt. UND: Etwa 50 % sind formbar: durch erlernte Muster, Gewohnheiten und bewusste Entscheidungen.

Gerade in Krisen zeigen sich genau diese alten Reaktionsweisen oft als hinderlich – als Klapperatismen, die nicht wirklich performen helfen, und eher Einbahnstrassen ohne Flexibilität sind – als Offroad-Tauglich.

Doch das Gute ist: Sie sind veränderbar. Resilienz ist reflektierbar und weiterentwickelbar.

Und Resilienz ist eine der evolutionären Grundfähigkeiten des Menschen:
Man sieht es bei Kleinkindern, die Laufen lernen: Ausprobieren. Hinfallen. Aufstehen. Weitergehen.

Resilienz ist zudem messbar. Etwa durch den Executive FiRE Index, ein validiertes psychometrisches Diagnostik-Tool, das Resilienz ganzheitlich erfasst – über Faktoren wie:

> Persönlichkeit (Big Five)
> Biografie und Prägungen
> Mentale Agilität
> Körper–Geist-Verbindung
> Sinn und Transzendenz
> Denkfallen und Glaubenssätze

Ein kraftvolles Instrument, um blinde Flecken sichtbar zu machen – und Entwicklung gezielt zu fördern.

Und Resilienz ist kein Schutzschild aus Stahl, keine vom Drachenblut getränkte Lederhaut.  Sie ist eher das feine, bewegliche Netz, das uns trägt, wenn es Druck gibt.

Resilienz bedeutet nicht, unkaputtbar zu sein, sondern: verletzbar und dennoch handlungsfähig zu bleiben. Oszillieren zu können, verhaltensflexibel und optimistisch trotz hohem Druck. Und diesen Raum auch mit dem Team teilen zu können!

In Führung ist Resilienz das unsichtbare Fundament der Verbindung zwischen Team und Führungskraft – spürbar in Haltung, Präsenz und Klarheit.

Wie kannst Du konkret Deine Resilienz als Leader stärken?

1. Radikale Selbstverantwortung übernehmen. Frage dich nicht nur: „Warum und wozu passiert das?“ – sondern: „Was ist mein Handlungsspielraum, meine Freiheit – jetzt?“

2. Grenzen erkennen und setzen. Resiliente Führung bedeutet KLAR zu sein. Zu sich, zu dem was das Unternehmen und was das Team braucht. Und NEIN zu sagen – zu Überforderung, Erwartungen, Druck zur Selbstoptimierung. Und diesen Raum auch ans Team geben zu können.

3. Resilienz ist Recovery- Fähigkeit! Tägliche Mikropausen, Journaling, Atemtechniken, guter Schlaf, klarer Kopf. High Performance.

4. Resilienz ist sozial. Lebt vom Helfen und Hilfe annehmen. Vom Teilen. Vom WIR. Krisen als Spiegel nutzen und als LERNEN sehen: „Ok – mega – ein PROBLEM – wie können wir daran wachsen?“

Resilienz ist keine Technik.
Für mich ist es eine Haltung. Gegenüber dem Leben. Klarheit, Präsenz.
Und die Entscheidung und Kraft, immer wieder aufzustehen.

 

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PROBLEMLÖSUNGS-KOMPETENZ

Problemlösungskompetenz als persönliche Führungskompetenz: #Klarheit schaffen und Wege eröffnen

Problemlösungskompetenz bedeutet, Herausforderungen strukturiert, #kreativ und #zielorientiert anzugehen – anstatt sich von ihnen blockieren zu lassen. Und wenn doch mal: Was blockiert Euch? Für Führungskräfte ist diese Fähigkeit entscheidend: Sie zeigt sich darin, Komplexität zu ordnen, #Prioritäten zu setzen und gemeinsam mit dem Team Lösungen zu entwickeln, die tragfähig und umsetzbar sind.

Im Innen und im Außen:
Eine #lösungsorientierte Führungskraft denkt in Optionen statt in Hindernissen. Sie betrachtet Probleme nicht als Störung, sondern als Einladung, Prozesse zu verbessern und Neues zu entwickeln. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben einen klaren Rahmen, in dem sie selbst #Verantwortung übernehmen und Ideen einbringen können. Für die Organisation: Es entsteht eine #Kultur, die Herausforderungen als #Lernchancen versteht und aktiv gestaltet – anstatt in Schuldzuweisungen oder Blockaden zu verharren.
Ihr seht wieder, wie die persönlichen Kompetenzen im Zusammenspiel einander bedingen und zum Erfolg führen.
Der Sinn und Mehrwert, der final auf den gesamten Führungs- und Unternehmenserfolg einzahlt:
Für die Führungskraft: Klarheit im Umgang mit Komplexität und Sicherheit in Entscheidungsprozessen.
Für die Mitarbeitenden: Motivation, aktiv mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.
Für den Unternehmenserfolg: Schnellere, nachhaltigere Lösungen und ein Team, das auch in Krisen handlungsfähig bleibt.

Tipps für mehr Problemlösungskompetenz im Führungsalltag:
✅ Analysiert die Ursache eines Problems gründlich, bevor ihr in die Lösung geht.
✅ Nutzt die Vielfalt im Team – unterschiedliche Sichtweisen bringen bessere Lösungen.
✅ Denkt in Szenarien und wählt den Weg, der Nutzen und Machbarkeit verbindet.


Was macht Ihr, wenn da eine neue Herausforderung, wie eine Mauer vor Euch steht? Welche Tipps teilt Ihr mit uns?
❓ Wie geht ihr mit komplexen Problemen im Führungsalltag um?
❓ Welche Methoden UND Kompetenz helfen euch dabei, Ursachen klar zu erkennen und Lösungen zu entwickeln und mit wem?
❓ Was möchtet ihr konkret tun, um eure Problemlösungskompetenz zu stärken?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

OPFER-ROLLE VERLASSEN

„𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗯𝗲𝗻 𝗶𝗵𝗿𝗲 𝗠𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗮𝘂𝗳, 𝗶𝗻𝗱𝗲𝗺 𝘀𝗶𝗲 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗲𝗻, 𝘀𝗶𝗲 𝗵ä𝘁𝘁𝗲𝗻 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲.“ – 𝗔𝗹𝗶𝗰𝗲 𝗪𝗮𝗹𝗸𝗲𝗿

oder auch: „A bissl was geht immer“ (Helmuth Fischer)

Manchmal passiert uns das Leben.
Manchmal machen wir es uns selbst schwer.
Und oft ist beides gleichzeitig wahr.

Doch irgendwann kommt der Punkt, an dem wir merken:

> Die Geschichte „Ich kann ja nichts dafür“ hält uns klein.
> Die Schuldfrage bringt keine Lösung.
> Und das Warten auf Rettung wird zur Form von Stillstand.
> Denn da ist niemand der Dich rettet

Verantwortung zu übernehmen heißt daher nicht: Ich bin schuld. Ich habe was falsch gemacht. Es heißt: Ich bin bereit, meine Macht für mich zurückzuholen.

Nicht „mit mir wird etwas gemacht“ – sondern: Ich gestalte!

Die Opferrolle ist bequem – aber sie kostet Freiheit.
Sie lässt uns fühlen, dass wir vielleicht Recht haben und uns Ungerechtigkeit widerfahren ist – aber nicht, dass wir lebendig sind.
Oper-Sein lähmt. Denn sie hält uns in den Verletzungen von gestern gefangen.
Wer aussteigt, entscheidet sich für Klarheit. Für Handlungsfähigkeit. Für Würde.

Für: „I did it my way..“

Frage dich heute:
Was wäre ein erster Schritt raus aus der Ohnmacht – hin zur Gestalterkraft?

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OPTIMISMUS

Optimismus als persönliche Führungskompetenz: Zuversicht als Antrieb für Menschen und Organisationen

Optimismus bedeutet, Herausforderungen mit einer zuversichtlichen Grundhaltung zu begegnen und Chancen im Wandel zu erkennen. Für Führungskräfte ist er weit mehr als „positives Denken“ – es ist die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen Orientierung zu geben, Mut zu machen und das Team in eine lösungsorientierte Zukunft zu führen.

Da die Realität, die uns aktuell umgibt und auch fordert, sehr volatil ist, gilt es auch, dass wir unsere Handlungsoptionen überprüfen und den sich ändernden Rahmenbedingungen anpassen. Gerade, wenn wir uns wundern „Warum funktioniert das nicht?“.

Ein bekanntes Zitat passt dazu ganz gut: „Die Definition von Wahnsinn ist: immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten“. Dieses Zitat wird Albert Einstein zugeschrieben, obwohl die genaue Herkunft oft angezweifelt wird.

Im Innen und im Außen:

Eine optimistische Führungskraft strahlt Vertrauen aus: Sie vermittelt die Überzeugung, dass Hindernisse überwindbar sind, und schafft ein Klima, in dem Mitarbeitende sich trauen, Ideen einzubringen und Neues auszuprobieren. Optimismus heißt nicht, Probleme schönzureden, sondern realistisch zu bewerten – und gleichzeitig den Blick nach vorne zu richten. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Führung, die Stabilität, Energie und Hoffnung vermittelt. Für die Organisation: Es entsteht eine Kultur, die Innovation, Lernbereitschaft und Resilienz fördert.

 

Der Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Innere Stärke, die auch in Krisen handlungsfähig macht.

Für die Mitarbeitenden: Motivation, Vertrauen und das Gefühl, gemeinsam etwas bewirken zu können.

Für den Unternehmenserfolg: Mehr Innovationskraft, höheres Durchhaltevermögen und eine positive Kultur, die Talente bindet und anzieht.

 

Tipps für mehr Optimismus im Führungsalltag:

✅ Sprecht bewusst über Chancen – nicht nur über Risiken.

✅ Anerkennt Erfolge, auch kleine Schritte, und macht sie sichtbar.

✅ Haltet den Fokus auf das, was beeinflussbar ist – statt auf das, was nicht in eurer Hand liegt.

 

Fragen an euch:

❓ Wie gelingt es euch, auch in unsicheren Zeiten Zuversicht auszustrahlen?

❓ Welche Rituale oder Routinen helfen euch, eine optimistische Haltung zu stärken?

❓ Was könnt ihr konkret tun, um Optimismus im Teamalltag erlebbar zu machen?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des Optimismus nutzen, um Chancen zu sehen, Energie freizusetzen und Zukunft aktiv zu gestalten – für eine inspirierende, resiliente und erfolgreiche Unternehmenskultur!

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

PERSPEKTIVWECHSEL

„𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗗𝗶𝗻𝗴𝗲 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁, 𝘄𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝗶𝗻𝗱. 𝗪𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗵𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲, 𝘄𝗶𝗲 𝘄𝗶𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱.“
– Anaïs Nin

Manchmal reicht ein einziger Schritt zur Seite,
um eine völlig neue Welt zu sehen.

So, wie der Andere sie sieht

🔹 Was eben noch wie ein Problem aussah, wird zur Einladung.
🔹 Was dich gestört hat, zeigt plötzlich, was dir wirklich wichtig ist.
🔹 Und was du bei anderen verurteilt hast, wird zum Spiegel deiner eigenen Themen.

Perspektivwechsel ist kein Kontrollverlust.
Es ist Mut zur Weite.
Ein bewusstes „Ich schaue anders hin“ – auch wenn es unbequem ist.

Der Perspektivwechsel beginnt oft da, wo das Ego nach Recht sucht –
und die Seele nach Wahrheit fragt.
Er bringt nicht immer sofort Antworten.
Aber immer mehr Bewusstheit.

Ein nützliche Grund-Haltung als Leader: LERNEN und VERSTEHEN wollen. Durch HINhören, nicht „zuhören“
Kluge Fragen stellen: Etwa die nach dem „Wozu“ anstelle dem „Warum“

❓Wann hat sich für Dich unlängst mal eine andere Perspektive als Lernraum erschlossen? Spoiler: ChatGPT ist da unfassbar hilfreich, eigene blinde Flecken mal auszuleuchten

❓Wohin schaust du heute – und was würdest du sehen, wenn du den Blickwinkel änderst?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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