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Denkanstoß

ZUKUNFTSORIENTIERUNG

Die #Zukunftsfähigkeit der Unternehmen hängt maßgeblich von der klaren #Zukunftsorientierung der Führungskräfte als persönliche Führungskompetenz ab: Heute handeln, morgen gestalten

Zukunftsorientierung bedeutet, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, Trends aktiv aufzugreifen und das Handeln am Morgen auszurichten.
Da Zukunft IMMER ungewiss ist und deshalb gerade strategisches NEU-Denken und die GESTALTUNG der Zukunft so wichtig sind,
finde ich dieses Zitat aus einem Interview mit Prof. Dr. Andreas Dawid (Universität Bielefeld, Wirtschaftswissenschaften) sehr passend:
„Wer Ungewissheit aushalten kann, trifft Entscheidungen freier und nutzt Gestaltungsspielräume“. Dafür braucht es #Mut und #Demut auf verschiedenen Ebenen – auch den #Mut zum #Loslassen. „Wenn Märkte sich wandeln und die alten Erfolgsmodelle nicht mehr tragen, entstehen Räume für Neues“ weiteres Zitat von Prof. Dr. Andreas Dawid.

Können wir auch in eigenen Worten sagen und wissen wir alle ;-)…
Die Frage ist, wie kann es uns gelingen? Wann entwickle ich als Führungskraft die notwendige #Veränderungsbereitschaft mit der in diesen Zeiten gebrauchten Extra-Portion an strategischer, visionärer Haltung und Denkweise sowie der klaren Sicht auf Chancen im Wandel, mit der ich als Führungskraft inspiriere zum Gestalten? Mitarbeitende brauchen ganz dringend das Erlebnis der Perspektive und der Orientierung, damit sie mitgehen können.

Neben der strategischen Neu-Ausrichtung und deren konsequenter Umsetzung, die gemeinsam den gewünschten Platz im Wettbewerb ermöglichen, bedarf es eines weiteren Erkenntnisgewinnes, der von Führungskräften gelebt werden will, um wirklich Innovationsstärke im und für das Unternehmen zu entwickeln: Führungskultur zahlt auf Unternehmenskultur ein und diese auf den Unternehmenserfolg – ein ganz einfacher, logischer und sehr wichtiger Dreiklang. Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich in meinem Kundensystem Unternehmen habe, die das leben.


Wo liegt also Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Klarheit im Gestalten von Strategien.

Für die Mitarbeitenden: Motivation durch Perspektiven.

Für den Unternehmenserfolg: Zukunftsfähigkeit und Innovationsstärke.

Tipps:
✅ Beobachtet Trends und Entwicklungen aktiv.
✅ Denkt in Szenarien und langfristigen Zielen.
✅ Verbindet Vision mit konkretem Handeln im Heute.

Fragen an euch:
❓ Wie richtet ihr euer Handeln an der Zukunft aus?
❓ Welche Trends beobachtet ihr aktiv?
❓ Was könnt ihr heute tun, um die Zukunft eurer Organisation mitzugestalten?

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

VOLITION

…. Der Pitbullfaktor…

wie ich Volition oder auch Willensstärke und Durchsetzungskraft auch gerne nenne

Volition ist die Fähigkeit, eine Absicht konsequent in Handlung umzusetzen – auch dann, wenn es unbequem wird. Volition ist Wille zur Umsetzung.

In der Motivationspsychologie unterscheidet man zwischen:
Motivation → Warum und Wozu will ich etwas?
Volition → Wie halte ich durch und setze es um?

Motivation bringt dich zum Start. Volition bringt dich ins Ziel.

Ganz konkret: Volition ist:
– Entschlossenheit
– Selbstdisziplin
– Impulskontrolle
– Fokus trotz Ablenkung
– Beharrlichkeit bei Widerstand
– Umgang mit Rückschlägen

Sie sorgt dafür, dass du:
> trainierst, obwohl du keine Lust hast
> ein Projekt beendest, obwohl es zäh wird
> bei deinen Werten bleibst, obwohl es Druck gibt
> Du aber auch mal Druck geben kannst, wenn es nötig wird


Und wie übe ich das?

1️⃣ Klare Entscheidung statt diffuse Absicht
Volition beginnt mit einem echten Commitment.
Kein: „Ich sollte mehr Sport machen – sondern:
„Ich trainiere montags, mittwochs, freitags um 7 Uhr.“
Je klarer die Entscheidung, desto weniger Verhandlungsspielraum.

2️⃣ Wenn-Dann-Pläne (Implementation Intentions)
Forschung von Peter Gollwitzer zeigt:
„Wenn X passiert, dann tue ich Y.“
Beispiel:
Wenn ich keine Lust habe → ziehe ich trotzdem meine Schuhe an.
Wenn ich abgelenkt werde → stelle ich den Timer auf 25 Minuten.
Das automatisiert Willenskraft.

3️⃣ Reibung reduzieren
Volition scheitert oft nicht am Willen, sondern an den ersten Hürden:
> Sportkleidung bereitlegen
> Handy aus dem Raum
> Termine blockieren
> Je weniger Widerstand im Außen, desto weniger innere Kraft brauchst du.

4️⃣ Emotionale Distanz trainieren
Volition bedeutet:
Nicht jede Emotion ist ein Befehl. Muss eine Reaktion triggern … siehe hierzu auch meinen Post vom Sonntag zu den „drei Vögeln“.
Technik:
„Ich bemerke gerade Widerstand – und handle trotzdem.“
Du lernst, zwischen Impuls und Handlung einen Raum zu schaffen.

5️⃣ Kleine Siege kultivieren
Willenskraft wächst durch Erfahrung von Selbstwirksamkeit.
Starte mit machbaren Disziplin-Übungen:
> Bett machen
> Kalte Dusche
> 10 Minuten Fokusarbeit
Mini-Erfolge → Identitätsveränderung → stärkere Volition.

6️⃣ Identität statt Motivation
Der stärkste Hebel ist nicht Zielorientierung, sondern Identität:
Nicht:
„Ich will diszipliniert sein.“
Sondern:
„Ich bin jemand, der Dinge zu Ende bringt.“
Volition stabilisiert sich, wenn sie Teil deines Selbstbilds wird.

Motivation ist emotional.
Disziplin ist verhaltensbezogen.
Volition ist die Fähigkeit, trotz innerer Widerstände handlungsfähig zu bleiben.
Oder einfacher:
Motivation bringt dich los. Volition bringt dich durch.

Eben auch mal PITBULL sein!… und: Auch immer mit einem liebevollen Umgang mit sich selbst!

 

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VERANTWORTUNG

Verantwortung als gelebte, persönliche Führungskompetenz bedeutet, aktive, innere Haltung zeigen und verlässlich handeln.

Sie heißt dann in der Umsetzung, Entscheidungen zu tragen, für Ergebnisse einzustehen und den eigenen Einflussbereich aktiv zu gestalten. Doch was ist der Einflussbereich der FK? Wir haben als FK verschiedene Facetten: Die #Selbstverantwortung, die #unternehmerischeVerantwortung, die #Mitverantwortung für Mitarbeitende. Und da wird’s schon spannend: Wie wird diese gelebt? Auch MA haben Einflussbereiche! Gebe ich als FK Ideen/Vorschläge/“gut gemeinte Ratschläge“ vor und erwarte Ausführung/Umsetzung? Anmerkung: Besserwisser sammeln selten Sympathiepunkte 😉 Auch das #Drama-Dreieck kann dabei gut angestoßen werden. Wollen wir das? Was wäre also mit der Alternative, in der ich als FK gute Fragen stelle, die Mitarbeitenden die Chance geben, eigene Lösungen zu entwickeln? Der Beste Weg zum #Gewinner-Dreieck und damit #Zutrauen zeigen, #Ermutigung, … Mitarbeitende erleben so Vertrauen und Fairness und für die Organisation entwickelt und etabliert sich Verbindlichkeit, Stabilität und Vorbildwirkung.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Integrität und Klarheit.

Für die Mitarbeitenden: Sicherheit und Vertrauen.

Für den Unternehmenserfolg: Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit.

Tipps:
✅ Steht zu euren Entscheidungen.
✅ Übernehmt auch dann Verantwortung, wenn es schwierig wird.
✅ Fördert Eigenverantwortung im Team.

Fragen an euch:
❓ Für welche Entscheidung habt ihr zuletzt Verantwortung übernommen?
❓ Wie lebt ihr Verantwortung sichtbar im Alltag?
❓ Was könnt ihr tun, um Eigenverantwortung im Team zu stärken?

 

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UNTERSTÜTZEN

„Was ein Mensch wirklich braucht, ist jemand, der an ihn glaubt.“
– Carl Rogers

Unterstützen heißt nicht: Ich mach’s für dich.
Oder: Du kannst das nicht, ich helfe Dir jetzt.

Sondern: Ich bin da, während du es selbst tust.
Die Verantwortung und das Doing bleiben bei Dir.

🔹 Es ist kein Helfersyndrom.
🔹 Kein verdeckter Machtanspruch.
🔹 Sondern gelebte Verbindung auf Augenhöhe.

„Wirkliche Unterstützung stärkt die anderen – nicht das eigene Ego.“

Schwierig in einer Zeit, in der das Dramadreieck in Form einer „Ally-Kultur“ oft nur allzu gut und gerne weiß, was jetzt gerade der Andere braucht oder wie er sich fühlt – ohne dass das auch einem Realitätscheck unterzogen worden wäre. Und wenn der Betreffende es alleine will, ist man beleidigt Oder belehrt.

Im Business wie im Leben zeigt sich wahre Unterstützung oft eher leise:
Ein Raum, der gehalten wird.
Ein Zuhören ohne Ratschlag.
Ein Vertrauen, das nicht drängt – aber bleibt.
Eine weitergeleitete Email: Fyi.
Eine Nachfrage wie das schwierige Meeting lief.

💡 Unterstützen in der Führung bedeutet:
– Wahrnehmen, was gebraucht wird – nicht, was man selbst geben will.
– Ressourcen stärken, statt Lösungen aufzudrängen.
– Mut machen, auch wenn man selbst Zweifel hat.

Unterstützen ist Präsenz – nicht immer Aktion.

Manchmal ist das größte Geschenk: da sein, ohne zu lenken.

🔍 Reflexionsfragen:
Unterstütze ich gerade wirklich – oder tobt in mir mein kleines Helferilein nach Selbstaufwertung und stille ich meinen Wunsch, gebraucht zu werden?
Ermutige ich zur Selbstverantwortung – oder mache ich andere abhängig von mir?
Bin ich bereit, Menschen ihren eigenen Weg gehen zu lassen?
Stützen sich andere gerne auf mich – obwohl sie das wunderbar auch alleine könnten?

Unterstützen ist kein Tun. Es ist eine Haltung.
Klar. Wahrhaftig. Und frei von Bedürftigkeit. Auf der eigenen, wie der anderen Seite.
Manchmal ist das stärkste, was du für jemanden tun kannst, einfach da zu sein.

 

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ÜBERZEUGUNGSKRAFT

Überzeugungskraft als persönliche Führungskompetenz: Andere für Ideen gewinnen

Überzeugungskraft bedeutet, mit Klarheit, Authentizität und Begeisterung Menschen „abzuholen“ und „mitzunehmen“. Eben nicht mit „meinen“ Argumenten überzeugen wollen.
Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ich nur mit guter fragender Kommunikation einen Dialog führen kann, der mein Gegenüber zum sich selbst hinterfragen und dem Hinterfragen der eigenen Überzeugung einladen kann. Weil es geht NICHT um Recht haben. Gehen wir mal in den Perspektivwechsel: Wann gelingt es uns, unsere bisherigen Überzeugungen über Bord zu werfen? Nur durch eigenen Erkenntnisgewinn! Wenn ich als FK die „zu Überzeugende“ bin und es mir gelingt, durch diesen mit mir geführten Dialog den Sinn und die Notwendigkeit zu erkennen und mitzutragen, dann wars gut.

Also, wann ist eine Führungskraft eine überzeugende Führungskraft?
Wenn sie es schafft, Inhalte verständlich und wirkungsvoll zu vermitteln. Wenn sie sich die Zeit für einen Perspektivwechsel nimmt. Wenn Mitarbeitende sich durch gute (systemische) Fragen inspiriert fühlen, bisherige, eigene Standpunkte auf den Prüfstand zu stellen und eine eigene Motivation entwickeln können.
Merker: wir können niemanden überzeugen und niemanden motivieren. Darum lohnt sich dieser Invest einer Führungskraft in Gespräche, die nachhaltig sind, ein Fundament schaffen für die nächsten Schritte – sowohl für Führungskraft als auch für Mitarbeitende. Und für die Organisation bedeutet das ganz klar durch Klarheit: größere Umsetzungsstärke und Akzeptanz von Entscheidungen. Es bedarf also der „Zugewandtheit“, Offenheit und Wertschätzung der Führungskraft gegenüber dem Mitarbeitenden so einen Dialog erfolgreich zu führen.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Einfluss und Wirkung.

Für die Mitarbeitenden: Motivation und Orientierung.

Für den Unternehmenserfolg: Schnellere Umsetzung und bessere Zusammenarbeit.

Tipps:
✅ Sprecht klar, strukturiert und bildhaft.
✅ Regt mit systemischen Fragen zur Reflektion an.
✅ Zeigt Begeisterung und Haltung.
✅ Knüpft an die Interessen eures Publikums an.

Fragen an euch:
❓ Wann wart ihr zuletzt besonders überzeugend?
❓ Was stärkt eure Wirkung in Gesprächen oder Präsentationen?
❓ Wie könnt ihr eure Überzeugungskraft gezielt trainieren?
❓ Wer ist Euch da ein Vorbild? Von wem wollt Ihr Euch etwas „abgucken“?

 

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SPIELFREUDE

„Spielen ist die höchste Form der Forschung.“
– Albert Einstein

Spielfreude ist kein Luxus für Kinder – sondern eine essenzielle Lebenshaltung – gerade für Erwachsene. Und ganz besonders für Leader.

Spielfreude ist mutig.
Sie riskiert, sich lächerlich zu machen.
Sie verlässt ausgetretene Pfade.
Sie probiert, scheitert, lacht – und macht weiter.

Spielen ist ein Brain-Doping:
> Dopamin-Boost & Motivation: Spielen aktiviert das Belohnungssystem – fördert Neugier, Lernfreude und Dranbleiben.
> Training für den präfrontalen Cortex: Planen, Entscheiden, Regeln erfassen – Spiel stärkt Fokus, Impulskontrolle und Selbstführung.
> Kreativität & Problemlösen: Neue neuronale Verbindungen entstehen – spielerisches Denken fördert Flexibilität und Innovation.
> Soziale Intelligenz stärken: Im gemeinsamen Spiel werden Empathie, Perspektivwechsel und Kooperation aktiv geübt.
> Stressabbau & emotionale Verarbeitung: Cortisol sinkt, Emotionen regulieren sich – Spielen wirkt wie mentales Reset.

Was Spielfreude im Business verändert:
Kreativität statt Krampf.
Menschen, die spielen, denken freier.
Innovation entsteht nicht unter Druck, sondern im Spielraum.
Und auch nicht im Maschinenraum der KI.

Kommunikation auf Augenhöhe.
Wer mit Leichtigkeit agiert, entwaffnet Konflikte und schafft echte Verbindung.

Resilienz durch Flexibilität.
Spielfreude erlaubt Fehler – und damit Wachstum.
Führung durch Energie, nicht nur Effizienz.
Menschen folgen nicht nur Strategien. Sie folgen der Lust zu gestalten.

Wie kultivierst du Spielfreude?
Mach Dinge, die keinen Zweck haben.
Egal ob Lego, Improtheater, Gesellschaftsspiele … und auch Gaming: Wenn es frei, kreativ, sozial, explorativ und nicht rein leistungsorientiert ist, dann kommt Gaming dem „Spiel im Gehirnsinn“ am nächsten.
Lache mehr – auch über dich selbst.
Humor ist Spielfreude in Echtzeit.
Probiere bewusst Neues.
Kleine Regelbrüche. Unerwartete Wege. Leichtes Aus-dem-Rahmen-fallen.
Erlaube dir, nicht perfekt zu sein.
Spiel braucht Scheitern – sonst wird es zum Wettbewerb.
Fördere spielerische Räume in deinem Team.
Kreativformate. Perspektivwechsel. Humor. Unernst im besten Sinne.
Spielfreude ist Präsenz ohne Druck.
Kreativität ohne Angst.
Und Leadership mit Leichtigkeit.

 

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SOUVERÄNITÄT

Souveränität als persönliche Führungskompetenz: Gelassenheit als Stärke, weil das ist es ja, was wir als Voraussetzung benötigen, um souverän zu wirken und noch mehr…

Souveränität bedeutet, auch in schwierigen Situationen Ruhe, Klarheit und innere Stabilität auszustrahlen.
Was dient mir auf dem Weg zu mehr Souveränität? Da gibt es entscheidende Faktoren: „maßvolle“ #Selbstsicherheit, „gesunde“ #Unabhängigkeit, „echte“ #Interaktion und „bewusste“ #Selbsteinschätzung und emotionale #Selbstregulation. Ich könnte hier noch tiefer gehen, nur dafür reichen die Zeilen nicht 😉
An einem Beispiel komme ich nicht vorbei: Auch wenn wir Personen streitbar finden, können wir uns „das Gute“ abgucken! So beherrschte Angela Merkel in ihrer Amtszeit „die emotionale Selbstregulation“ vorbildlich!

Wie zeigt sie sich – die Souveränität – insbesondere als Führungskraft?
Wir bleiben – auch und gerade in Stress-Situationen & Krisen (was sehr in diesen Zeiten benötigt wird) ruhig, handlungs- und entscheidungsfähig, eben auch unter Druck. Die innere Haltung zeigt sich natürlich in der gelingenden #Kommunikation & in der Körpersprache (Das Außen spiegelt das Innen – da gibt es keine Alternative ;-). Durch unsere #respektvolle und #empathische Haltung zu unseren Kolleg:innen & Mitarbeitenden geben wir so Sicherheit und Orientierung. Was für ein Gewinn für eine Organisation! Die Souveränität der FK zahlt ein auf die Kultur, die Stabilität und stärkt so das Vertrauen in das Management und das Unternehmen.
Anknüpfend an den Post von meinem Biz Partner @Dr. Jürgen Lieske zu #SINN in der letzten Woche:

Seht Ihr diesen Sinn und Mehrwert?

Für die Führungskraft: Ruhe und Klarheit.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in Führung.

Für den Unternehmenserfolg: Verlässlichkeit – auch in Krisen.

Tipps:
✅ Atmet bewusst durch, bevor ihr reagiert.
✅ Trennt Sachliches von Emotionen.
✅ Seht Herausforderungen als Chance zur Haltung.

Fragen an euch:
❓ Wann wart ihr zuletzt souverän in einer schwierigen Situation?
❓ Welche Strategien helfen euch, Gelassenheit zu bewahren?
❓ Wie könnt ihr eure Souveränität bewusst stärken?

 

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SINN

„Sinn heißt zu wissen, warum man morgens aufsteht.“
— Tatjana Schnell

„Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“
– Viktor Frankl – und Friedrich Nietzsche

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
– Antoine de Saint-Exupéry

Drei Zitate kluger Menschen zum Thema Sinn, die das Trilemma von Sinngebung in Leadership wie ich finde ziemlich gut auf den Punkt bringen:

> Einmal ich selber: Die Fähigkeit, dem eigenen Tun SINN geben zu können. Dem, was einem begegnet, was einem an Aufgaben und Verantwortung vom Leben, vom Job, gestellt wird, mit Sinn zu füllen. Ein mitunter mühsamer Job – etwa am Montagmorgen oder wie heute nach zwei Wochen Pause. Kann man lernen…

> Dann die Firma: Unternehmen können Sinnangebote machen, andocken müssen sie jedoch bei mir, in mir. Intrinsich oder extrinsisch bleibt sich gleich – ersteres ist „nachhaltiger“ wie die Forschung rausfand – den jeder der mal weiter oben in der Hierarchie war, weiss, dass es neben der Verantwortung vor allem auch die Schmerzensgeldanteile sind, die wachsen. Und dann oft nicht mehr tragen.

> Und drittens die Übersetzung von SINN in anschlussfähige Angebote an die Mitarbeitenden, das Team. Kohärenz vermitteln zu können – also immer wieder der Verstehbarkeit der Aufgabe, deren Sinnhaftigkeit und dann ihrer Machbarkeit RAUM zu geben. Zu fragen, zu zu hören… sich genau Zeit dafür zu geben und zu nehmen. Und dann Kohärenz in Struktur zu bringen. Eine besonders spannende Denk- und Fühlsportaufgabe, wenn es um Change und Abbau geht.

Eines der Modelle hierfür, das in den USA weit bekannt (hier in D weniger) ist, ist 4Mat von Bernice McCarthy:

✅ WARUM machen wir das, was ist unser Antrieb, der Grund, warum wir losgehen – (Vergangenheitsblick)
✅ WAS genau machen wir? – (Zahlen, Daten, Fakten)
✅ WIE machen wir es – (Ressourcenfrage) und dann das
✅ WOZU – was ist das Zukunfts-Ziel, die Intention, der Sehnsuchtsort, das weite Meer, der Berg Erebor zu dem wir wollen

Ein simples, gehirngerechtes Modell für schlichtweg alles, angefangen vom Pitch über eine Changestory bis hin zum Jahresendgespräch, das SINN in der Leadership Struktur und Übersetzung gibt.

Was haltet Ihr für das Wichtigste beim Thema SINN und Leadership❓

 

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SELEKTION RELEVANTER INFORMATIONEN

Selektion relevanter Informationen als persönliche Führungskompetenz: #Fokus im Informationsüberfluss

Selektion bedeutet, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können – eine Kernkompetenz im digitalen Zeitalter.
Als ich das aufgenommen habe in meine Liste meinte ein ehemaliger HR-Kollege: „Jetzt überziehst Du aber, Bea ;-)“ Ich sehe das anders: Alle haben keine Zeit, die Informationsflut ist schnell und viel und nimmt an Neuem und an Geschwindigkeit stets zu.
Darum möchte ich es aus beiden Perspektiven beleuchten:
Informationen geben: Lasst uns vorher überlegen, was ist wirklich relevant für die Empfänger? Wir freuen uns doch ebenso, wenn wir als Informationsempfänger dies prägnant und auf den Punkt bekommen und spüren, der Sender/die Senderin hat sich Gedanken gemacht: Was ist für mein/e Empfänger:in, mein Auditorium, meine Lesenden WIRKLICH relevant?
Der gängige Spruch „zu viel Information“ hat verschiedene Ebenen…
Dies ist meine Einladung zum #Perspektivwechsel! Wie geht #Adressaten-gerechte Kommunikation (schriftlich als auch mündlich)? Und wäre es Euch eine Freude & Zeitersparnis, wenn Ihr das in Eurem Kosmos als Spielregel vereinbart und dann auch wirklich lebt? Einen Versuch ist es wert!;-)
Warum? Ihr dient damit Euch, anderen und dem System als selektive Führungskraft! Ihr filtert Informationen gezielt, priorisiert und schafft #Klarheit. Mitarbeitende profitieren von der Orientierung, die Ihr dadurch gebt. Für die Organisation bedeutet es mehr #Effizienz und bessere #Entscheidungen.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Klarheit und Fokus.

Für die Mitarbeitenden: Weniger Überforderung, mehr Struktur.

Für den Unternehmenserfolg: Schnellere und präzisere Entscheidungen.

Tipps:
✅ Fragt bei jeder Information: Ist das relevant für mein Ziel?
✅ Nutzt klare Priorisierungssysteme.
✅ Delegiert konsequent das Unwesentliche.

Fragen an euch:
❓ Wie trennt ihr Wichtiges von Unwichtigem?
❓ Welche Routinen helfen euch, Fokus zu halten?
❓ Wo könntet ihr noch konsequenter filtern?

 

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SELBSTVERTRAUEN

Selbstvertrauen als persönliche Führungskompetenz: ist aus meiner Sicht die Stärke aus sich selbst heraus entwickeln.

Selbstvertrauen bedeutet, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und Entscheidungen mit innerer Sicherheit zu treffen.
Ich finde, das bedarf beim Glauben an sich selbst auch #Mut, das sich trauen und es in #Umsetzungsstärke dann mit Leben zu füllen. Das zahlt auch wieder auf unsere Glaubwürdigkeit ein.
Wir wissen aus Befragungen: Tatsächlich scheitern größere Projekte oft lediglich daran, dass wir sie nicht wagen. Ist das nicht schade?

Im Innen und im Außen:
Eine selbstbewusste Führungskraft vermittelt Orientierung, auch in unsicheren Zeiten. Laut Untersuchungen macht eine angemessene Portion Selbstvertrauen sympathischer, produktiver, einflussreicher und letztlich auch erfolgreicher.
Mitarbeitende erleben dadurch Stabilität und fühlen sich in ihrem Mut bestärkt, selbst Verantwortung zu übernehmen. Für die Organisation: weniger Zögern, mehr #Handlungsfähigkeit.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Sicherheit im Handeln.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in Führung und eigene Stärke.

Für den Unternehmenserfolg: Schnelle, klare Entscheidungen.

Tipps:
✅ Anerkennt eure Erfolge – auch kleine.
✅ Bereitet euch gut vor, um Sicherheit zu gewinnen.
✅ Nutzt Feedback als Verstärker, nicht als Bremse.

Fragen an euch:
❓ Wie stärkt ihr euer Selbstvertrauen bewusst?
❓ In welchen Situationen zahlt es sich am meisten aus?
❓ Welche Rolle spielt Selbstvertrauen in eurem Führungsalltag?

 

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Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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