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Allgemein

NEUGIERDE

„𝗡𝗲𝘂𝗴𝗶𝗲𝗿 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗲𝗿 𝗗𝗼𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗺 𝗞𝗲𝗿𝘇𝗲𝗻𝗹𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗚𝗲𝗶𝘀𝘁𝗲𝘀.“
– William Arthur Ward

Neugier ist kein kindliches Spiel.
Sie ist eine Haltung.
Ein inneres Ja zum Unbekannten.
Ein Brennen… wie ist das jetzt genau?
Eine „Gier nach Neuem“ wie es das Deutsche so treffend nennt – „Curiosity“ – das Staunen am Ungewöhnlichen, Neuen im Englischen

🔹 Neugier fragt nicht: „Was verliere ich?“,
sondern: „Was könnte möglich werden?“ Oder: „Wie genau funktioniert das?“
Ein Motor der Evolution
Des Lernens.

Sie sprengt Routinen.
Hebt den Blick über den Tellerrand.
Löst die Fesseln der Gewohnheit.
Neugier ist der erste Schritt zu Wandel.

Wer neugierig bleibt, bleibt beweglich – im Denken, im Fühlen, im Handeln.

„Ich weiß, dass ich nichts weiß“ – sagt nicht der Unwissende, sondern der Neugierige.

Wenn Angst lähmt, hilft Neugier.
Wenn Zweifel blockieren, hilft Neugier.
Wenn der Weg unklar ist, hilft Neugier.
Nicht immer mit Antworten. Aber mit Richtung.

Die kleine Schwester der Neugierde ist das Staunen und die Überraschung – ihre Gegenpolarität die Langeweile. Aus der dann wieder Neugierde oszilliert.

Worauf bist du gerade neugierig – in dir, im Leben, in der Welt?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

NETZWERKEN

Netzwerken als persönliche Führungskompetenz: Beziehungen gezielt aufbauen und pflegen

In der heutigen Arbeitswelt ist Netzwerken eine essenzielle Fähigkeit für Führungskräfte. Es geht nicht nur darum, Kontakte zu knüpfen, sondern strategisch Beziehungen zu entwickeln, die den Erfolg des Teams und der Organisation nachhaltig fördern.


Im Aussen und im Innen:
Als Führungskraft zeigt sich die Kompetenz des Netzwerkens darin, aktiv auf Menschen zuzugehen, Vertrauen aufzubauen und offene Kommunikationskanäle zu schaffen. Ein starkes Netzwerk ermöglicht den Austausch von Wissen, Ressourcen und Ideen. Es hilft, Herausforderungen gemeinsam zu meistern und neue Chancen zu erkennen. Durch echtes Interesse, Wertschätzung und eine offene Haltung entsteht ein Umfeld, in dem Kooperationen gedeihen und Innovation gefördert werden.
Es kommt vor, dass Coachees mir schildern, dass sie mit einer Präsentation zur Entscheidung nicht erfolgreich waren.
Wo können die Stellhebel sein, künftig erfolgreicher zu sein? Im Vorfeld: Netzwerken! Perspektivwechsel! Wer sind die Entscheider? Was sind ihre Ziele? Wie stehen sie zueinander? Was ist der Mehrwert für wen? Wen kenne ich wie gut? Was sind unsere gemeinsamen Ziele? Finden wir gemeinsame Nenner?
Meine tiefe Überzeugung: Die Vorbereitung, ins Miteinander gehen, ist 80% des Erfolges, die „Pflicht“, das Meeting, die Präsentation ist dann die „Kür“. Der Invest in exzellente Vorbereitung zahlt also auf unseren – gemeinsamen – Erfolg ein.

Die Voraussetzung ist die innere Haltung, offen für neue Kontakte zu sein, andere Perspektiven wertzuschätzen und den Austausch als Chance für persönliches und berufliches Wachstum zu sehen. Eine netzwerkorientierte Führungskraft ist bereit, Beziehungen zu pflegen, auch über die eigene Organisation hinaus. Sie erkennt, dass gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit die Basis für nachhaltigen Erfolg sind. Diese Haltung fördert Vertrauen, Resilienz und eine positive Führungs- und Unternehmenskultur.
Aus meiner Sicht, ein lohnenswertes Thema für die Selbstreflektion.;-)

Tipps für mehr Netzwerken im Führungsalltag:

✅ Investiert Zeit in den Aufbau und die Pflege eurer Beziehungen.
✅ Seid offen für neue Kontakte und zeigt echtes Interesse an den Menschen um euch herum.
✅ Nutzt Gelegenheiten, um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.
✅ Pflegt den Austausch regelmäßig, auch außerhalb des direkten Arbeitskontexts.

Fragen an euch:
❓ Wie baut ihr aktiv euer Netzwerk auf und pflegt es?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um den Austausch im Team und mit externen Partnern zu fördern?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Netzwerkkompetenz noch weiter zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des Netzwerkens nutzen, um voneinander zu lernen, Chancen zu erkennen und gemeinsam erfolgreich zu sein – für eine offene, vernetzte und zukunftsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

MUT

„Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern die Entscheidung, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst.“
– Ambrose Redmoon

Mut ist ansteckend.
Nicht durch Worte.
Sondern durch Haltung.

Führung beginnt nicht dort, wo du vorgibst, was zu tun ist.
Sondern dort, wo du anderen den Raum gibst, mutig zu handeln.

Ermutigung ist ein Leadership-Stil.
Kein lauter. Kein heroischer.
Aber ein wirksamer.

Denn in Zeiten von Unsicherheit und Wandel
braucht es keine perfekten Antworten.
Sondern Menschen, die den nächsten Schritt wagen –
auch wenn er unsicher ist.

Mut in der Führung zeigt sich, wenn du:
– keine fertigen Lösungen lieferst, sondern Fragen offenlässt
– andere sichtbar machst, statt selbst zu glänzen
– Fehler nicht verdeckst, sondern als Teil des Wegs akzeptierst
– vorangehst, ohne die Richtung 100 % zu kennen
– Mut zum Auf die Nase fallen machen kannst – wohlwissend dass das Team und Du wieder beim Aufstehen hilft.

Und wie trainierst du das?
– Mach jeden Tag etwas, das dir (leicht) Unbehagen bereitet
– Gib explizit Rückendeckung, wenn andere Risiken eingehen
– Sprich über das, was du selbst nicht weißt
– Frag dich regelmäßig: „Wovor habe ich gerade Angst – und was würde Mut jetzt tun?“
– Praktiziere Wertschätzung nicht nur für Leistung, sondern für Initiative

Denn Mut ist nicht das Gegenteil von Angst.
Sondern die Entscheidung, trotzdem zu handeln.

Frage an dich:
Bist du in deiner Rolle jemand, der andere stärkt❓
Oder jemand, vor dem sie sich absichern müssen❓

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LÖSUNGSORIENTIERUNG

Lösungsorientierung in der Führung: heißt, den Blick nach vorne zu richten.

In einer dynamischen Arbeitswelt ist Lösungsorientierung zu einer entscheidenden Kompetenz für Führungskräfte geworden. Sie hilft uns, Herausforderungen konstruktiv anzugehen, als Vorbild unser Team zur Motivation zu inspirieren und gemeinsam nachhaltige Erfolge zu erzielen.

Im Außen: gilt es, lösungsorientiertes Handeln sichtbar machen
Als Führungskraft zeigt sich Lösungsorientierung u.a. darin, den Fokus auf Möglichkeiten und Lösungen zu legen, anstatt sich in Problemen zu verlieren. Das bedeutet, aktiv nach Lösungen zu suchen, das Team in die Lösungsfindung einzubeziehen und eine positive Grundhaltung zu bewahren und/oder zu schaffen. Durch klare Kommunikation, Zielorientierung und das Fördern von Eigenverantwortung entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Innovation und Engagement gedeihen.

Aus dem Innen heraus spiegelt unser lösungsorientiertes Verhalten unsere Haltung.
Innere Haltung bedeutet, optimistisch und zukunftsorientiert zu denken. Eine lösungsorientierte Führungskraft hinterfragt Herausforderungen nicht nur, sondern sucht aktiv nach Wegen, sie zu überwinden. Sie ist offen für neue Ansätze, lernt aus Fehlern und sieht Schwierigkeiten als Chancen für Wachstum. Diese Haltung schafft Vertrauen und fördert eine Kultur des Lernens und der Resilienz im Team.

Wie kann ich meine persönliche Entwicklung und die des Teams fördern?
Wer seine Lösungsorientierung stärken möchte, sollte regelmäßig reflektieren, wie Probleme angegangen werden, und bewusst positive Denkmuster entwickeln (Problemlösungskompetenz). Das Einüben von lösungsfokussierten Gesprächs- und Fragetechniken, das Fördern von Eigeninitiative (basierend auf Zutrauen und Vertrauen -> Psychologische Sicherheit) und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Team sind wertvolle Schritte. Zudem können Workshops und Coachings helfen, die eigene Haltung auf den Prüfstand zu stellen und sich noch stärker auf Lösungen auszurichten.

Tipps für mehr Lösungsorientierung im Führungsalltag:
✅ Konzentriert euch auf das, was möglich ist, anstatt auf das, was schiefgelaufen ist.
✅ Stellt offene Fragen wie „Was können wir daraus lernen?“ oder „Welche Schritte führen uns weiter?“
✅ Ermutigt euer Team, eigene Lösungsvorschläge einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
✅ Nutzt Reflexionen, um gemeinsam Erfolge zu feiern und aus Herausforderungen zu lernen.

Fragen an euch:
❓ Wie fördert ihr eine lösungsorientierte Denkweise in eurem Team?
❓ Welche Methoden nutzt ihr, um Herausforderungen gemeinsam konstruktiv anzugehen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch lösungsorientierter zu führen?

Chancen erkennen und mit Zuversicht neue Wege gehen – damit zahlt ihr ein auf eine positive und lösungsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

LERNEN

„𝗜𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗸𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗕𝗲𝗴𝗮𝗯𝘂𝗻𝗴, 𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻 𝗯𝗶𝗻 𝗻𝘂𝗿 𝗹𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗻𝗲𝘂𝗴𝗶𝗲𝗿𝗶𝗴.“
– Albert Einstein

Lernen hört nicht auf, nur weil du führst.
Führung heute verlangt mehr als Wissen.
Sie verlangt Lernbereitschaft.
Nicht einmalig – sondern dauerhaft.
Lernen ist keine Phase.

Es ist eine Haltung:
NEUGIERIGKEIT – wieso macht der jetzt genau das, was mir völlig unverständlich ist? Wie funktioniert das eigentlich? Und warum?

Fakt:
Unser Gehirn bleibt bis ins hohe Alter formbar und lernfähig – wenn das Gehirn gepflegt wird: Durch gute Ernährung, Schlaf, Supplemente und guten Umgang mit sich selbst – und eben NEUES!

Neurowissenschaftlich belegt:
– Neue Verbindungen können jederzeit entstehen
– Nicht Genutztes wird gelöscht
– Was emotional relevant ist, bleibt besser haften
Das bedeutet auch:
Wir verlernen, wenn wir aufhören zu lernen.
Stillstand ist kein Zustand – er ist ein schleichender Abbau.
Lebenslanges Lernen ist ein Leadership Skill.
Weniger für Selbstoptimierung, sondern als Ausdruck von Demut, Neugier und Verantwortung.
Im Dienen am Menschen. Unabhängig ob als Manager, Coach oder sonstwas

Wie kann man das üben?
– Tägliche Reflexion: „Was habe ich heute gelernt?“
– Tools wie Blinkist oder Chat-GPT nicht zur Ablenkung, sondern zur gezielten Erweiterung nutzen – I love it!
– Eine Woche lang jeden Tag etwas bewusst anders machen – neue Wege, neue Fragen, neue Formate
– Gespräche führen, nicht nur mit Gleichgesinnten, sondern gerade mit Andersdenkenden
– Irritationen ernst nehmen – oft steckt genau dort das Lernpotenzial

Und vor allem für alle Ü40er: Achte auf die Falle des Erfahrungswissens!
„Das kenne ich schon.“
„Das habe ich schon erlebt.“
„Das funktioniert eh nicht.“
„Hatten wir ja schon mal!“

So klingt es, wenn Erfahrung zur Blockade wird.
Wenn Mustererkennung das Leben langweilig beginnt zu machen
Wenn Wissen zur Abkürzung wird – statt zur Grundlage für neues Denken
Fatal in Krisen und Transformationen wie aktuell
Denn das verstellt den Blick auf Einzigartigkeit

Lernen beginnt, wo Sicherheit endet.

Frage an dich:
> Wann hast du das letzte Mal etwas wirklich Neues gelernt – nicht, weil du musstest, sondern weil du es dir erlaubt hast? Weil Du es wolltest?

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KRITISCHES DENKEN

Kritisches Denken als Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Führung im digitalen Zeitalter…

… setzt für mich eine bestimmte persönliche Haltung voraus, die weitere persönliche Kompetenzen beinhaltet, wie:
– mein echtes Interesse an meinem Gegenübers, Neugier auf ihre/seine Meinung und das wirkliche Verstehen Wollen – also Offenheit & Empathie
– eine hohe Problemlösungskompetenz und analytische Fähigkeit, um Zusammenhänge in Kontext zu setzen
– eine lösungsorientierte Haltung, weil es darum geht, gemeinsam – gerade durch unterschiedliche Perspektiven – die beste Lösung zu finden durch lösungsorientierte Fragen und aufmerksames Zuhören – ja dafür muss man sich Zeit nehmen wollen, darum braucht es auch Geduld und Konzentration
– in dieser Logik schließt sich die eigene Bereitschaft an, dass ich meine eigenen Denkweisen und ggfs. vorschnellen Annahmen gut hinterfrage – heißt, mich in meiner Selbstreflektion kontinuierlich zu trainieren 😉
– es braucht Mut auf der einen und Ermutigung auf der anderen Seite der Hierarchie, die Meinung des/der Anderen zu hinterfragen, die eigene zu äußern…
– so ist aus der Haltung heraus der Weg geebnet für eine gelingende Kommunikation

Worauf zahlt das z.B. ein?
– wir schaffen eine wohlwollende und kritisch denkende Arbeitsatmosphäre – eben sowohl als auch
– uns kann es gelingen, die Ursachen zu ergründen und wir können gemeinsam alternative Lösungsmöglichkeiten entwickeln
– wir unterstützen uns gegenseitig, Sichtweisen, Wissen, Argumente, Fragen klar zu formulieren. Daraus folgt: wir vermeiden Missverständnisse und unterstützen uns im konstruktiven Feedback.
– Prozesse auf den Prüfstand stellen, um sie zu optimieren, zu automatisieren, zu digitalisieren – wir wollen effizienter werden, um weiterhin erfolgreich zu sein als Führungskraft UND als Unternehmen. Das kann nur mit kritischem Hinterfragen des Bestehenden funktionieren, out of the box-Denken – so zahlt es auch auf den Spaß am Erfolg ein.
– Entscheidungen auf der Basis des kritischen Dialoges haben eine fundierte Grundlage.

Kritisches Denken mit all seinen positiven Facetten zeigt sich von Innen nach Außen und ist nicht „nur“ eine Schlüsselkompetenz sondern hat das Potenzial, ein Erfolgs-Booster zu sein.

 

Tipps für mehr kritisches Denken im Führungsalltag:
✅ Hinterfragt Informationen, bevor ihr sie weitergebt oder nutzt.
✅ Fördert eine offene Diskussionskultur, in der unterschiedliche Meinungen willkommen sind.
✅ Gerade in dieser schnellen Zeit: Nutzt Methoden wie Brainstorming, SWOT-Analysen oder Szenarien, um komplexe Situationen zu durchdenken und gute Entscheidungen zu treffen.
✅ Bleibt neugierig und sucht aktiv nach neuen Erkenntnissen und Lernmöglichkeiten.

Fragen an euch:
❓ Wie integriert ihr kritisches Denken in euren Führungsstil und wo lebt Ihr es in Eurem Führungsalltag?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um eure analytischen Fähigkeiten zu stärken? Welche Tipps habt Ihr?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch reflektierter und verantwortungsvoller zu führen?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des kritischen Denkens nutzen – für bessere Entscheidungen, mehr Innovation und nachhaltigen Erfolg!

 

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KREATIVITÄT

„𝗬𝗼𝘂 𝗮𝗿𝗲 𝗼𝗻𝗹𝘆 𝗲𝘃𝗲𝗿 𝗼𝗻𝗲 𝘁𝗵𝗼𝘂𝗴𝗵𝘁 𝗮𝘄𝗮𝘆 𝗳𝗿𝗼𝗺 𝗮 𝗰𝗼𝗺𝗽𝗹𝗲𝘁𝗲𝗹𝘆 𝗱𝗶𝗳𝗳𝗲𝗿𝗲𝗻𝘁 𝗲𝘅𝗽𝗲𝗿𝗶𝗲𝗻𝗰𝗲 𝗼𝗳 𝗯𝗲𝗶𝗻𝗴 𝗮𝗹𝗶𝘃𝗲.“
(Michael Neill)

Für den US- Coach Michael Neill ist KREATIVITÄT eine der fünf grossen „Grund-Werkseinstellungen des Menschen“.

Ja. Und Recht hat er. Denn wer mal beobachtet hat, wie Kinder malen, Sandburgen bauen, Plastilin-Männchen machen, Lego bauen, weiss dass dem so ist.

Denn Kreativität entsteht nicht dann, wenn wir am Smartphone zusammen mit KI Kreativität simulieren.

Sondern dann, wenn Musse da ist. Heute auch Langeweile genannt. Oder „nix zu tun“.  So wichtig: Michelangelos David oder Thomas Manns Zauberberg entstanden nicht im Hustle im Hetzen von A nach B, auch Joanne K. Rowlings Harry Potter – ein Schatz an Ideen, Überraschungen, Anekdoten, Weisheiten nicht.

Im Rückzug. In der Stille. Im Alleinsein. Im Aushalten des blinkenden Cursors bevor es anfängt zu fliessen.

Wer kreativ für sich und im Team fördern will, der darf daher vor allem erstmal „Räume“ schaffen:

❤️ Der Leichtigkeit – des „nicht- Müssen“. Des Spiels — deswegen ist Gamification etwa in LEGO® SERIOUS PLAY® so mächtig!

❤️ Der Sicherheit. Erst wenn ich mich gut fühle, kann der Geist wandern, irren, suchen, finden

❤️ Der Zeit und des Ortes: Sicher nicht mal so zwischen zwei Meetings – oder in der TelCo mit vielen Anderen. Sondern im Alleinsein. Und dann im freien fabulieren. Oder im Zwei-Tages-Offsite. Wenn Verbindung da ist und das WAS dem WUE weichen kann. Bei dem dann am Abend die Ideen kommen.

❤️ Der Zweckfreiheit… des: „wir dürfen, wir können, wir wollen“ statt des „Wir müssen“

Was KREATIVITÄT entwickeln hilft:

> ANDERE Dinge tun. Malen, formen, basteln – die Hände sind schlauer als der Kopf.

> Bewegen. Natur. Ohne Druck. SEIN.

> Weniger denken, mehr fühlen … und dann die Hand übernehmen lassen.. wie hier jetzt bei mir im > Schreiben.

> Raus aus der Perfektionismus-Falle: Die Vision, das Bild ist das Ziel… und Kreativ sein, heisst, auch immer einen Cut machen zu können – deswegen sind Flipcahrts und Blöcke zum mit der Hand schreiben so hilfreich: Ist nichts geworden ? Wurscht … abreissen, NEU anfangen.

> Und: Den Träumen wieder Raum geben….. Öfters mal den Boden verlassen und fragen: „was wäre eigentlich, wenn….“

Denn Krisen und Transformation brauchen Kreativität dringend.

Und Leader, die diese schaffen können. In sich, in ihrem Umfeld, ihren Unternehmen.

 

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KOMMUNIKATIONS-FÄHIGKEIT

Kommunikationsfähigkeit als maßgebliche Kompetenz für Führungskräfte
… ist so facettenreich, so dass ich mich heute auf „Essentials“ fokussiere – sonst wird’s ein Buch 😉

Sie ist heute in der vernetzten und digital geprägten Welt eine zentrale Kompetenz für Führungskräfte – warum? Sie ermöglicht es, klare Botschaften zu vermitteln, Vertrauen aufzubauen und Teams effektiv zu steuern.
Die Gretchenfrage ist: Wie geht das?

  1. wenn wir uns unsere eigenen Kommunikationsmuster ehrlich bewusst machen,
  2. Reaktionen bewusst wahrnehmen,
  3. Feedback einfordern,
  4. offen sind, kritisches Feedback hören zu können und
  5. in die Selbstreflektion mit aufzunehmen.
  6. Wir uns fragen:

In welcher Rolle sprechen ich und mein Gesprächspartner? Am Bsp. des Drama-Dreiecks: Ist jemand von uns gerade in der Opfer-, Verfolger- oder Retter-Rolle?
Bin ich als Führungskraft wirklich richtig gut darin, die Perspektive zu wechseln, mich in mein Vis-a-vis hineinzuversetzen? Was braucht sie/er? Was ist zu viel? Was ist zu wenig? Wie geht sie, die #adressatengerechte Kommunikation! Gut vorbereiten – egal auf was – zahlt maximal auf den Erfolg ein. Prävention – auch in der Kommunikation vorausschauend zu handeln – macht für alle bessere Gefühle, als nach fehlender Kommunikation „zu reparieren“ – das wäre weit weg von effizient und kostet Zeit und somit Geld… dem Unternehmen, weil es Gespräche braucht, um wieder in einen Vertrauensmodus zu kommen usw…
Das alles sagt es schon: Hinter der Kompetenz der Kommunikation steckt Haltung mit vielen wichtigen, entscheidenden Kompetenzen dahinter.

Wie geht’s gut im Innen: Kommunikation als Haltung
Innere Haltung bedeutet, authentisch zu sein, Wertschätzung zu zeigen und eine positive Gesprächskultur zu leben. Eine kommunikative Führungskraft ist bereit, Feedback anzunehmen und konstruktiv zu geben. Sie schafft eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende sicher fühlen, ihre Meinungen zu äußern und aktiv am Dialog teilzunehmen.

Und wie geht’s gut im Außen: Kommunikation sichtbar machen
Als Führungskraft zeigt sich Kommunikationsfähigkeit darin, offen, transparent und empathisch zu sein. Das bedeutet, aktiv zuzuhören, auf die Bedürfnisse und Anliegen der Mitarbeitenden einzugehen, dabei die unternehmerischen Ziele im Auge behalten und eine Kultur des offenen Austauschs zu fördern. Durch klare und verständliche Kommunikation können Missverständnisse vermieden und gemeinsame Ziele erfolgreich verfolgt werden.

Wir sehen – wir haben Chancen der persönliche Entwicklung und Teamförderung 🙂
Wer seine Kommunikationsfähigkeit stärken möchte, sollte regelmäßig reflektieren, wie klar und empathisch man kommuniziert. Der Austausch mit Kolleg:innen, das Üben des aktiven Zuhörens und das Einholen von Feedback sind wertvolle Wege, um die eigene Kommunikationskompetenz zu verbessern. Zudem ist es wichtig, das Team in den Kommunikationsprozess einzubinden, Diskurs als Bereicherung zu sehen und zuzulassen, so kann eine offene Feedbackkultur entstehen.

Tipps für mehr Kommunikation im Führungsalltag:
✅ Hört aktiv zu und zeigt echtes Interesse an den Anliegen eurer Mitarbeitenden.
✅ Kommuniziert transparent und erklärt Entscheidungen nachvollziehbar.
✅ Nutzt verschiedene Kommunikationskanäle, um alle Mitarbeitenden zu erreichen.
✅ Seid offen für Feedback und nutzt es, um eure Kommunikation kontinuierlich zu verbessern.
✅ Wer als Basis für gelingende Kommunikation, sich und andere besser verstehen möchte, dem empfehle ich unbedingt, dem Schulz von Thum Institut für Kommunikation zu folgen, sich den Newsletter oder ggfs. auch eine Qualifizierung bei den besten Experten zu gönnen.

Fragen an euch:
❓ Wie fördert ihr eine offene und transparente Kommunikation in eurem Team?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um Missverständnisse zu vermeiden? Welche Tipps teilt Ihr mit uns? Was hat Euch schon geholfen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Kommunikationsfähigkeit weiter zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten – mit klarer Sprache, Empathie und gegenseitigem Verständnis!

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INTRAPRENEURSHIP

Unternehmertum im Unternehmen.
Nicht an der Spitze. Sondern mittendrin.

Ein Ding, mit dem ich in meiner Konzernzeit als Senior Manager in zuletzt einer hochpolitischen Stabsabteilung manchmal ein wenig gefremdelt hatte.
Denn so zu tun, als ob ein Dickschiff lauter kleine Schnellboote sei („Profit Center“) erlebte ich immer wieder als eher ineffizient und anstrengend.

Als ich dann selbst Unternehmer wurde fiel dann der Groschen. Denn Intrapreneuership ist vor allem HALTUNG:

Es braucht keine Titel, um Verantwortung zu übernehmen.
Nur den Mut, Dinge anzustoßen, als wären sie dein eigenes Projekt, Deine eigene Firma ‼️

Intrapreneurs:
– denken in Chancen, nicht in Zuständigkeiten
– handeln proaktiv, nicht reaktiv
– übernehmen Verantwortung, auch ohne Auftrag
– denken in Effizienz und BWL und wissen, was es braucht, um eigenes Geld zu verdienen: „Kostet es mich mehr and Geld und Energie und Zeit, es selber zu machen, oder es machen zu lassen?“ und auch „Muss es wirklich das Ritz Carlton auf der Dienstreise sein oder ist Motel One nicht eigentlich genauso ok“?
– verstehen den Unterschied zwischen „am Erfolg arbeiten“ oder „sich (und andere) beschäftigen“ – und was der Unternehmung Mehrwert bringt und was sinnlos verknödelte Zeit ist
– überlegen, wen sie genau zu einem Meeting einladen, wissen oder haben eine ungefähre Ahnung, was Elefantenrunden von 20 Fachbereichsleitern kosten, ob und was entschieden werden soll und sichern auch das Ergebnis.

Sie sind unbequem.
Neugierig.
Beharrlich.
Oft schnell und auf den Punkt.
Zielstrebig.
Klar und ergebnisorientiert.
Oft keine Freunde von Politik, Intrigen und Management-Bullshit und „wir haben uns alle ganz doll lieb“ Gruppenmasturbationen oder Tree-Hugging-Events, wenn unten im Shop Floor eigentlich die Hütte brennt.

Und: unverzichtbar.

Denn in einer Welt im Wandel
sind nicht Prozesse entscheidend,
sondern Menschen mit Eigenantrieb.
Die machen. Einfach machen. Und oft erst nachher um Erlaubnis fragen

💬 Frage daher an dich:
> Was würdest du tun, wenn dein Bereich dein eigenes Start-up wäre? Das Balance Sheet bestimmt, wieviel Geld Du im Monat auf dem Konto hast?
> Was würdest Du SOFORT ändern, wen sofort rausschmeissen, was neu einführen, wen promoten?
> Und was hält dich davon ab, es genau so zu sehen?
> Oder es auch zu tun?

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Lea-Mittelstandspreis

…der Preis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

👉 Nicht der Preis ist das Ziel. Sondern die Aufmerksamkeit für ein Thema.

Soziale Verantwortung ist kein Wettbewerb. Und dennoch: Manchmal braucht es Auszeichnungen wie den Lea-Mittelstandspreis, um sichtbar zu machen, was sonst oft im Stillen geschieht.

Der Preis ehrt jedes Jahr herausragende Projekte von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich über ihr Kerngeschäft hinaus sozial engagieren – und zeigt, was möglich ist, wenn Haltung auf Handeln trifft.

Wer mich kennt, weiß: Ich engagiere mich seit vielen Jahren in der Wohnungslosenhilfe ➡️ Aus Überzeugung.

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Würde für Menschen ohne Obdach.

Gerade wenn Menschen ihre Wohnung, ihre Sicherheit und leider viel zu häufig auch ihre Würde verlieren, braucht es mehr als Mitleid. Es braucht Mitmenschen.

Ich bin froh, dass uns diese Haltung eint bei Beate Kanisch & Partner mit Dr. Jürgen Lieske, Nina Weikl, Stella Schüler und Nathalie Hirmer – eben „zusammen“, was auch das Motto beim diesjährigen Lea-Mittelstandspreis ist.

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland liegt bei rund 650.000. Jeder einzelne Mensch hat seine Geschichte. Viele davon hören wir nie.

Deshalb habe ich hingehört. Ich organisiere, sammele, packe mit an – das geht natürlich nicht allein. Darum bin ich dankbar, dass ich zusammen mit vielen Freund:innen ein wunderbares Netzwerk habe, die mich maßgeblich mit ihren Spenden für die wohnungslosen Menschen unterstützen. So habe ich einige dieser Geschichten auch in ein Buch gepackt, das Perspektiven öffnen soll: AUFMERKSAM.

Wer sich engagiert, will oft keine Bühne. Dazu gehört auch mit ihrem großartigen Engagement meine Freundin Petra Bösner-Handelmann, mit der ich zu diesem wunderbaren Abend gegangen bin und die ebenfalls mit einer Urkunde geehrt wurde.

Doch manchmal braucht es genau diese Bühne – damit das, wofür wir einstehen, wie beispielsweise Menschen am Rande unserer Gesellschaft, gesehen werden.

Die Ehrung im Rahmen des Lea-Mittelstandspreises ist für mich deshalb ein Anlass, einmal mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Indem ich über gesellschaftliche Verantwortung spreche – und über Menschen, die zu oft aus dem Blick geraten.

Soziale Ausgrenzung passiert im Verborgenen – genauso wie viele Formen der Hilfe. Umso beeindruckender war es, all die Geschichten beim Lea-Preis zu hören. Geschichten von Unternehmen – und den Menschen dahinter – die aus Überzeugung mehr wollen: etwas zurückgeben, gestalten, ermöglichen.

 

Was macht unsere Gesellschaft aus?

➡️ Der Mensch.

Und was braucht der Mensch? Ein Dach über dem Kopf. Anerkennung. Einen Platz in der Mitte der Gesellschaft.

 

Dass genau dieser Geist beim Lea-Preis spürbar war, hat mich berührt. Das Motto „Zusammen“ war nicht nur dekorativer Rahmen – es war gelebte Haltung.

Auch deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass die diesjährigen Preisträger meiner Kategorie, die Barber Angels, ausgezeichnet wurden. 2019 konnte ich sie bereits für ein gemeinsames Event bei der Wohnungslosenhilfe der Erlacher Höhe in Calw gewinnen. Sie schenkten wohnungslosen Menschen mit ihrem Einsatz nicht nur einen Haarschnitt und Make-up – sondern vor allem: Respekt und Selbstwertgefühl.

 

Was bleibt?

➡️ Ein Gefühl der Verbundenheit.

➡️ Ein Impuls, dranzubleiben.

➡️ Und der Wunsch, dass wir als Gesellschaft lernen, mit mehr Demut und Dankbarkeit zu blicken – auf das, was wir haben.

➡️ Und auf die, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.

 

👉 Wie ist das bei dir?

Wofür engagierst du dich – ganz persönlich, im Unternehmen oder im Team? Und welche gesellschaftlichen Themen verdienen aus deiner Sicht mehr Aufmerksamkeit?

Ich freue mich über Gedanken, Impulse und Erfahrungen.               

👉 Denn: Zusammen beginnt immer mit einem Gespräch.

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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