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Allgemein

SOUVERÄNITÄT

Souveränität als persönliche Führungskompetenz: Gelassenheit als Stärke, weil das ist es ja, was wir als Voraussetzung benötigen, um souverän zu wirken und noch mehr…

Souveränität bedeutet, auch in schwierigen Situationen Ruhe, Klarheit und innere Stabilität auszustrahlen.
Was dient mir auf dem Weg zu mehr Souveränität? Da gibt es entscheidende Faktoren: „maßvolle“ #Selbstsicherheit, „gesunde“ #Unabhängigkeit, „echte“ #Interaktion und „bewusste“ #Selbsteinschätzung und emotionale #Selbstregulation. Ich könnte hier noch tiefer gehen, nur dafür reichen die Zeilen nicht 😉
An einem Beispiel komme ich nicht vorbei: Auch wenn wir Personen streitbar finden, können wir uns „das Gute“ abgucken! So beherrschte Angela Merkel in ihrer Amtszeit „die emotionale Selbstregulation“ vorbildlich!

Wie zeigt sie sich – die Souveränität – insbesondere als Führungskraft?
Wir bleiben – auch und gerade in Stress-Situationen & Krisen (was sehr in diesen Zeiten benötigt wird) ruhig, handlungs- und entscheidungsfähig, eben auch unter Druck. Die innere Haltung zeigt sich natürlich in der gelingenden #Kommunikation & in der Körpersprache (Das Außen spiegelt das Innen – da gibt es keine Alternative ;-). Durch unsere #respektvolle und #empathische Haltung zu unseren Kolleg:innen & Mitarbeitenden geben wir so Sicherheit und Orientierung. Was für ein Gewinn für eine Organisation! Die Souveränität der FK zahlt ein auf die Kultur, die Stabilität und stärkt so das Vertrauen in das Management und das Unternehmen.
Anknüpfend an den Post von meinem Biz Partner @Dr. Jürgen Lieske zu #SINN in der letzten Woche:

Seht Ihr diesen Sinn und Mehrwert?

Für die Führungskraft: Ruhe und Klarheit.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in Führung.

Für den Unternehmenserfolg: Verlässlichkeit – auch in Krisen.

Tipps:
✅ Atmet bewusst durch, bevor ihr reagiert.
✅ Trennt Sachliches von Emotionen.
✅ Seht Herausforderungen als Chance zur Haltung.

Fragen an euch:
❓ Wann wart ihr zuletzt souverän in einer schwierigen Situation?
❓ Welche Strategien helfen euch, Gelassenheit zu bewahren?
❓ Wie könnt ihr eure Souveränität bewusst stärken?

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwochmorgen um 07:30 Uhr.

SINN

„Sinn heißt zu wissen, warum man morgens aufsteht.“
— Tatjana Schnell

„Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie.“
– Viktor Frankl – und Friedrich Nietzsche

„Wenn du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen,
um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen,
sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.“
– Antoine de Saint-Exupéry

Drei Zitate kluger Menschen zum Thema Sinn, die das Trilemma von Sinngebung in Leadership wie ich finde ziemlich gut auf den Punkt bringen:

> Einmal ich selber: Die Fähigkeit, dem eigenen Tun SINN geben zu können. Dem, was einem begegnet, was einem an Aufgaben und Verantwortung vom Leben, vom Job, gestellt wird, mit Sinn zu füllen. Ein mitunter mühsamer Job – etwa am Montagmorgen oder wie heute nach zwei Wochen Pause. Kann man lernen…

> Dann die Firma: Unternehmen können Sinnangebote machen, andocken müssen sie jedoch bei mir, in mir. Intrinsich oder extrinsisch bleibt sich gleich – ersteres ist „nachhaltiger“ wie die Forschung rausfand – den jeder der mal weiter oben in der Hierarchie war, weiss, dass es neben der Verantwortung vor allem auch die Schmerzensgeldanteile sind, die wachsen. Und dann oft nicht mehr tragen.

> Und drittens die Übersetzung von SINN in anschlussfähige Angebote an die Mitarbeitenden, das Team. Kohärenz vermitteln zu können – also immer wieder der Verstehbarkeit der Aufgabe, deren Sinnhaftigkeit und dann ihrer Machbarkeit RAUM zu geben. Zu fragen, zu zu hören… sich genau Zeit dafür zu geben und zu nehmen. Und dann Kohärenz in Struktur zu bringen. Eine besonders spannende Denk- und Fühlsportaufgabe, wenn es um Change und Abbau geht.

Eines der Modelle hierfür, das in den USA weit bekannt (hier in D weniger) ist, ist 4Mat von Bernice McCarthy:

✅ WARUM machen wir das, was ist unser Antrieb, der Grund, warum wir losgehen – (Vergangenheitsblick)
✅ WAS genau machen wir? – (Zahlen, Daten, Fakten)
✅ WIE machen wir es – (Ressourcenfrage) und dann das
✅ WOZU – was ist das Zukunfts-Ziel, die Intention, der Sehnsuchtsort, das weite Meer, der Berg Erebor zu dem wir wollen

Ein simples, gehirngerechtes Modell für schlichtweg alles, angefangen vom Pitch über eine Changestory bis hin zum Jahresendgespräch, das SINN in der Leadership Struktur und Übersetzung gibt.

Was haltet Ihr für das Wichtigste beim Thema SINN und Leadership❓

 

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SELEKTION RELEVANTER INFORMATIONEN

Selektion relevanter Informationen als persönliche Führungskompetenz: #Fokus im Informationsüberfluss

Selektion bedeutet, Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden zu können – eine Kernkompetenz im digitalen Zeitalter.
Als ich das aufgenommen habe in meine Liste meinte ein ehemaliger HR-Kollege: „Jetzt überziehst Du aber, Bea ;-)“ Ich sehe das anders: Alle haben keine Zeit, die Informationsflut ist schnell und viel und nimmt an Neuem und an Geschwindigkeit stets zu.
Darum möchte ich es aus beiden Perspektiven beleuchten:
Informationen geben: Lasst uns vorher überlegen, was ist wirklich relevant für die Empfänger? Wir freuen uns doch ebenso, wenn wir als Informationsempfänger dies prägnant und auf den Punkt bekommen und spüren, der Sender/die Senderin hat sich Gedanken gemacht: Was ist für mein/e Empfänger:in, mein Auditorium, meine Lesenden WIRKLICH relevant?
Der gängige Spruch „zu viel Information“ hat verschiedene Ebenen…
Dies ist meine Einladung zum #Perspektivwechsel! Wie geht #Adressaten-gerechte Kommunikation (schriftlich als auch mündlich)? Und wäre es Euch eine Freude & Zeitersparnis, wenn Ihr das in Eurem Kosmos als Spielregel vereinbart und dann auch wirklich lebt? Einen Versuch ist es wert!;-)
Warum? Ihr dient damit Euch, anderen und dem System als selektive Führungskraft! Ihr filtert Informationen gezielt, priorisiert und schafft #Klarheit. Mitarbeitende profitieren von der Orientierung, die Ihr dadurch gebt. Für die Organisation bedeutet es mehr #Effizienz und bessere #Entscheidungen.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Klarheit und Fokus.

Für die Mitarbeitenden: Weniger Überforderung, mehr Struktur.

Für den Unternehmenserfolg: Schnellere und präzisere Entscheidungen.

Tipps:
✅ Fragt bei jeder Information: Ist das relevant für mein Ziel?
✅ Nutzt klare Priorisierungssysteme.
✅ Delegiert konsequent das Unwesentliche.

Fragen an euch:
❓ Wie trennt ihr Wichtiges von Unwichtigem?
❓ Welche Routinen helfen euch, Fokus zu halten?
❓ Wo könntet ihr noch konsequenter filtern?

 

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SELBSTVERTRAUEN

Selbstvertrauen als persönliche Führungskompetenz: ist aus meiner Sicht die Stärke aus sich selbst heraus entwickeln.

Selbstvertrauen bedeutet, auf die eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und Entscheidungen mit innerer Sicherheit zu treffen.
Ich finde, das bedarf beim Glauben an sich selbst auch #Mut, das sich trauen und es in #Umsetzungsstärke dann mit Leben zu füllen. Das zahlt auch wieder auf unsere Glaubwürdigkeit ein.
Wir wissen aus Befragungen: Tatsächlich scheitern größere Projekte oft lediglich daran, dass wir sie nicht wagen. Ist das nicht schade?

Im Innen und im Außen:
Eine selbstbewusste Führungskraft vermittelt Orientierung, auch in unsicheren Zeiten. Laut Untersuchungen macht eine angemessene Portion Selbstvertrauen sympathischer, produktiver, einflussreicher und letztlich auch erfolgreicher.
Mitarbeitende erleben dadurch Stabilität und fühlen sich in ihrem Mut bestärkt, selbst Verantwortung zu übernehmen. Für die Organisation: weniger Zögern, mehr #Handlungsfähigkeit.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Sicherheit im Handeln.

Für die Mitarbeitenden: Vertrauen in Führung und eigene Stärke.

Für den Unternehmenserfolg: Schnelle, klare Entscheidungen.

Tipps:
✅ Anerkennt eure Erfolge – auch kleine.
✅ Bereitet euch gut vor, um Sicherheit zu gewinnen.
✅ Nutzt Feedback als Verstärker, nicht als Bremse.

Fragen an euch:
❓ Wie stärkt ihr euer Selbstvertrauen bewusst?
❓ In welchen Situationen zahlt es sich am meisten aus?
❓ Welche Rolle spielt Selbstvertrauen in eurem Führungsalltag?

 

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SELBSTORGANISATION

„𝗜𝗳 𝘆𝗼𝘂 𝘄𝗮𝗻𝘁 𝘁𝗼 𝗰𝗵𝗮𝗻𝗴𝗲 𝘁𝗵𝗲 𝘄𝗼𝗿𝗹𝗱, 𝘀𝘁𝗮𝗿𝘁 𝗼𝗳𝗳 𝗯𝘆 𝗺𝗮𝗸𝗶𝗻𝗴 𝘆𝗼𝘂𝗿 𝗯𝗲𝗱.“
– Admiral William H. McRaven

Mit einer einfachen, bewussten Handlung gleich zu Beginn des Tages übernimmst du Verantwortung, schaffst Struktur – und legst den Grundstein für größere Veränderungen. Ein gemachtes Bett also als Symbol für Selbstdisziplin, Ordnung und innere Führung.

Und JA – Freiheit braucht Struktur
Und Selbstorganisation in der Leadership heisst auch VORBILD zu sein. Auch in DISZIPLIN – ein Begriff, der heute eher nicht mehr so populär ist, vor allem nicht im Arbeitsumfeld.

Doch Leadership braucht innere und äussere Ordnung, sonst wird sie schnell zur Überforderung. Braucht Struktur und Kontrolle.

Selbstorganisation heißt nicht: „Ich mache alles selbst.“
Sondern: „Ich weiß, was zu tun ist – und wann, wie und warum.“

Es ist die Kunst, sich selbst gut zu führen – auch ohne äußeren Druck.
Kein starrer Plan. Aber ein innerer Kompass.
Selbstorganisation ist kein Talent. Sie ist eine Praxis.
Und sie beginnt nicht im Kalender, sondern im Kopf.
Mit Klarheit. Mit Prioritäten. Mit bewussten Entscheidungen.

Wie kannst du Selbstorganisation stärken?

✅ 1. Räume deine Aufmerksamkeit auf.
Nicht alles, was schreit, ist wichtig.
Frag dich regelmäßig: Was hat jetzt wirklich Priorität?

✅ 2. Arbeite mit dir, nicht gegen dich.
Kenn deine Hochphasen. Taktung. Energieverläufe.
Gestalte deinen Tag so, dass du dich selbst nicht ständig austrickst.

✅ 3. Less is more – Reduziere statt zu maximieren.
Selbstorganisation beginnt beim Weglassen.
Was darf raus, damit du wieder Raum hast?

✅ 4. Nutze Systeme, nicht nur Willenskraft.
Tools, Routinen, Checklisten, Time-Boxing – nicht als Kontrolle, sondern als Unterstützung deiner Klarheit.

✅ 5. Baue Reflexionsinseln ein.
Wöchentlicher Check-In: Was lief gut? Was war unnötig? Wo bin ich vom Wesentlichen abgekommen?
Selbstorganisation ist Selbstverantwortung in Aktion.
Kein Selbstoptimierungswahn. Kein Hustle-Mythos.

✅ 6. Schaue ab und werde besser: Lass Dich inspirieren von strukturierten klaren Menschen – probiere aus, was sie machen – und baue Dir Dein ganz eigenes System des Selbstmanagements, das DIR passt, in dem DU Dich wohlfühlst. Und wenn Du eine(n) PA hast – einigt Euch auf das, was DIR passt! Das braucht vielleicht ein bisschen Kennenlernen und Aushandeln – am Ende darf es die für Dich oder Euch beste Lösung sein.

Und auch dann nach dem Job – Baue Rituale der Selbstliebe, „Me-Momente“, der Recovery, des „Kopf frei“ ein – in denen Du für Dich Dir Zeit nimmst

Eben bewusste Führung von Zeit, Energie und Aufmerksamkeit.
Selbstorganisation ist keine rocket science – und manchmal beginnt sie ganz einfach – mit einem gemachten Bett.

 

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SELBSTKOMPETENZ

Selbstkompetenz als persönliche Führungskompetenz: Sich selbst führen, um andere führen zu können. 

Selbstkompetenz bedeutet, die eigene Person bewusst wahrzunehmen, zu reflektieren und sich aktiv weiterzuentwickeln. Sie ist die Grundlage jeder Führungsrolle – denn nur wer sich selbst steuern kann, kann auch andere erfolgreich führen.
Wie kann mein Weg zu mehr Selbstkompetenz aussehen? Was sind meine individuellen Voraussetzungen in mir? Es braucht die Bereitschaft und auch die Fähigkeit, als Persönlichkeit die Entwicklungschance, Anforderungen und Einschränkungen zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten und realistische Lebenspläne zu fassen und immer wieder fortzuentwickeln.

Im Innen und im Außen:
Eine selbstkompetente Führungskraft kennt ihre Stärken, wie Kritikfähigkeit, Zuverlässigkeit, Selbstvertrauen und kennt auch ihre Grenzen, übernimmt Verantwortung für ihr Handeln und achtet auf ihre Balance. Die gelebte Selbstkompetenz zahlt massiv auf die Vorbildfunktion von Führungskräften ein – sowohl für Mitarbeitende als auch für Peers – davon bin ich zutiefst überzeugt. Für Mitarbeitende entsteht so die echte Chance auf Klarheit und Verlässlichkeit. Für die Organisation: eine Kultur, in der Eigenverantwortung und Selbstreflexion selbstverständlich sind.

Sinn und Mehrwert:

Für die Führungskraft: Innere Stabilität und persönliche Weiterentwicklung.

Für die Mitarbeitenden: Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Für den Unternehmenserfolg: Stärkung der Resilienz und nachhaltiger Erfolg.

Tipps:
✅ Reflektiert regelmäßig euer Handeln.
✅ Holt Feedback aktiv ein.
✅ Setzt klare Prioritäten und Grenzen.

Fragen an euch:
❓ Was tut ihr regelmäßig, um eure Selbstkompetenz zu stärken?
❓ Welche Routinen helfen euch in der Selbstreflexion?
❓ Wo möchtet ihr euch persönlich weiterentwickeln?

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SELBSTERKENNTNIS

„𝗗𝗶𝗲 𝗹ä𝗻𝗴𝘀𝘁𝗲 𝗥𝗲𝗶𝘀𝗲 𝗶𝘀𝘁 𝗱𝗶𝗲 𝘇𝘂 𝗱𝗶𝗿 𝘀𝗲𝗹𝗯𝘀𝘁.“
– Dag Hammarskjöld

Selbsterkenntnis ist kein Wellness-Tool.
Sondern Rohdiamant und Schleifstein zugleich.

Nicht immer angenehm. Aber immer wahr.

Selbsterkenntnis heißt sich wirklich zu sehen – mit Licht und Schatten.
Und BEIDES umarmen zu können, annehmen zu können – in seiner ganzen Widersprüchlichkeit, seiner Weite, seiner Polarität. Die Polarität dann zu trainieren – als Fähigkeit zur Oszillation, zum Pendeln, zum Ausschöpfen seines ganzen Potentials.
Ohne Masken. Ohne Flucht in Geschichten, die man sich oder die Andere über Dich erzählen.

Ganz offen? Sauschwer!

Denn Selbsterkenntnis heisst eben gerade nicht, sich selbst zu peitschen und seinen inneren Kritikern zum Frass vorzuwerfen

Sondern sich LIEBEVOLL zu betrachten. Und daran scheitert man lange Jahre. Solange die innere Not noch gross ist. Schattenarbeit.

Einstiegsimpulse:
1) „Was mich stört, das zu mir gehört“ – Negatives wie Ärger und Frust aber auch das Schöne zu spüren, zu sehen: „Ah, da geht was in Resonanz mit mir“… WAS hat das also mit mir zu tun? Mit mir, meiner Geschichte, meinem Leben.

2) Selbsterkenntnis ist der Anfang jeder echten Veränderung.
Denn was du nicht siehst, kannst du nicht verändern, gilt auch für die Dinge die Du nicht sehen willst.
Weil Du Angst hast, nicht GELIEBT zu werden, wenn Du Dich NACKT machst.
Vor Dich, vor anderen. Deswegen ist etwa Impro-Theater oder Clown-Ausprobiere so unfassbar mächtig, sich dem im Inneren zu stellen, was „geschützt“ werden muss.

Dann das, was du verdrängst, wird dich lenken – von innen heraus.

3) Wahrnehmen statt wegdrücken. Emotionen, Impulse, Reaktionen – alles spricht. Die Frage ist: Hörst du zu?

4) Regelmäßig reflektieren. Journaling. Feedbackgespräche. Innere Rückschau. Gespräche mit Menschen, die DICH mögen. As you are. Probably.
Selbsterkenntnis entsteht durch bewusste Unterbrechung des Autopilots

5) Radikal ehrlich sein. Nicht brutal. Aber klar. Sich selbst anderen zu zu MUTEN

6) Was vermeidest du? Was verteidigst du? Was wiederholt sich?
Schattenarbeit zulassen. Die Anteile anschauen, die du lieber nicht hättest – und sie integrieren, statt bekämpfen.

> Selbsterkenntnis ist kein Ziel – sie ist ein fortlaufender Prozess, der erst mit dem EXIT in diesem Leben endet

Und jeder, der geführt wird, merkt intuitiv, ob der oder die Führungskraft sich GANZ sieht – oder geblendet ist vom eigenem Status, Level, Erfolg, Macht, Reichtum.

Und noch wie Louis XIV nur noch sich selbst sieht im Spiegelsaal von Versailles.

Die klassische Falle jedes Vorstandes, Geschäftsführers, Politikers oder Influencers oder Stars. Lost in Mirrors.

 

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RISIKO-BEREITSCHAFT

Risikobereitschaft als persönliche Führungskompetenz: Mut, Neues zu wagen und Chancen zu nutzen

Ja, ich weiß, das ist eine Typsache, wie hoch mein Grad an Risikobereitschaft ist und das ist in Ordnung. Nicht jede/r mag sich selbständig machen – da hängt sooo viel dran. Doch ein gewisses Maß braucht eine Führungskraft, weil sie bedeutet, Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn nicht alle Variablen bekannt sind – und die Bereitschaft, kalkulierte Unsicherheit in Kauf zu nehmen, um Chancen zu nutzen. Für Führungskräfte ist diese Kompetenz essenziell: Sie eröffnet Innovationsmöglichkeiten, beschleunigt Entwicklungen und macht Organisationen zukunftsfähig.

Im Innen und im Außen:
Eine risikobereite Führungskraft ist bereit, eingefahrene Wege zu verlassen und Neues auszuprobieren – ohne dabei unüberlegt zu handeln. Sie wägt ab, bezieht Perspektiven ein und entscheidet dann mutig. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben eine Kultur, in der Ausprobieren erlaubt ist, Fehler als Lernchance gesehen werden und Kreativität gefördert wird. Für die Organisation: Mehr Innovationskraft, Anpassungsfähigkeit und die Fähigkeit, sich in einem dynamischen Umfeld erfolgreich zu behaupten.

Ich sehe für alle „Beteiligten“ einen großen Mehrwert:
Für die Führungskraft: Mut zu handeln und Gestaltungsfreiheit im komplexen Umfeld.
Für die Mitarbeitenden: Sicherheit, dass Experimente willkommen sind und Fehler nicht automatisch bestraft werden.
Für den Unternehmenserfolg: Schnelleres Lernen, mehr Innovationsstärke und Wettbewerbsvorteile durch Agilität.

Ich möchte ermutigen, die Tipps für mehr Risikobereitschaft im Führungsalltag mal auszuprobieren und nehmt die Veränderungen wahr:
✅ Entscheidet bewusst, auch wenn nicht alle Informationen perfekt vorliegen.
✅ Schafft eine Fehlerkultur, die Lernen und Weiterentwicklung in den Vordergrund stellt.
✅ Startet mutig mit Pilotprojekten im Kleinen, bevor ihr groß skaliert.

Fragen an euch:
❓ In welchen Situationen habt ihr zuletzt bewusst ein Risiko gewagt – und was habt ihr daraus gelernt?
❓ Wie stärkt ihr im Team den Mut, Neues auszuprobieren?
❓ Was könnt ihr tun, um eine konstruktive Fehlerkultur in eurer Organisation zu fördern?

 

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RESILIENZ

𝗥𝗲𝘀𝗶𝗹𝗶𝗲𝗻𝘇 – 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗟𝗲𝗮𝗱𝗲𝗿𝘀𝗵𝗶𝗽-𝗦𝗸𝗶𝗹𝗹? 𝗘𝗶𝗻 𝗸𝗹𝗮𝗿𝗲𝘀 𝗡𝗲𝗶𝗻.

Resilienz ist nicht einfach eine Fähigkeit, die man sich wie ein Tool aneignet.
Sie ist zur Hälfte genetisch und durch frühe Prägungen festgelegt. UND: Etwa 50 % sind formbar: durch erlernte Muster, Gewohnheiten und bewusste Entscheidungen.

Gerade in Krisen zeigen sich genau diese alten Reaktionsweisen oft als hinderlich – als Klapperatismen, die nicht wirklich performen helfen, und eher Einbahnstrassen ohne Flexibilität sind – als Offroad-Tauglich.

Doch das Gute ist: Sie sind veränderbar. Resilienz ist reflektierbar und weiterentwickelbar.

Und Resilienz ist eine der evolutionären Grundfähigkeiten des Menschen:
Man sieht es bei Kleinkindern, die Laufen lernen: Ausprobieren. Hinfallen. Aufstehen. Weitergehen.

Resilienz ist zudem messbar. Etwa durch den Executive FiRE Index, ein validiertes psychometrisches Diagnostik-Tool, das Resilienz ganzheitlich erfasst – über Faktoren wie:

> Persönlichkeit (Big Five)
> Biografie und Prägungen
> Mentale Agilität
> Körper–Geist-Verbindung
> Sinn und Transzendenz
> Denkfallen und Glaubenssätze

Ein kraftvolles Instrument, um blinde Flecken sichtbar zu machen – und Entwicklung gezielt zu fördern.

Und Resilienz ist kein Schutzschild aus Stahl, keine vom Drachenblut getränkte Lederhaut.  Sie ist eher das feine, bewegliche Netz, das uns trägt, wenn es Druck gibt.

Resilienz bedeutet nicht, unkaputtbar zu sein, sondern: verletzbar und dennoch handlungsfähig zu bleiben. Oszillieren zu können, verhaltensflexibel und optimistisch trotz hohem Druck. Und diesen Raum auch mit dem Team teilen zu können!

In Führung ist Resilienz das unsichtbare Fundament der Verbindung zwischen Team und Führungskraft – spürbar in Haltung, Präsenz und Klarheit.

Wie kannst Du konkret Deine Resilienz als Leader stärken?

1. Radikale Selbstverantwortung übernehmen. Frage dich nicht nur: „Warum und wozu passiert das?“ – sondern: „Was ist mein Handlungsspielraum, meine Freiheit – jetzt?“

2. Grenzen erkennen und setzen. Resiliente Führung bedeutet KLAR zu sein. Zu sich, zu dem was das Unternehmen und was das Team braucht. Und NEIN zu sagen – zu Überforderung, Erwartungen, Druck zur Selbstoptimierung. Und diesen Raum auch ans Team geben zu können.

3. Resilienz ist Recovery- Fähigkeit! Tägliche Mikropausen, Journaling, Atemtechniken, guter Schlaf, klarer Kopf. High Performance.

4. Resilienz ist sozial. Lebt vom Helfen und Hilfe annehmen. Vom Teilen. Vom WIR. Krisen als Spiegel nutzen und als LERNEN sehen: „Ok – mega – ein PROBLEM – wie können wir daran wachsen?“

Resilienz ist keine Technik.
Für mich ist es eine Haltung. Gegenüber dem Leben. Klarheit, Präsenz.
Und die Entscheidung und Kraft, immer wieder aufzustehen.

 

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PROBLEMLÖSUNGS-KOMPETENZ

Problemlösungskompetenz als persönliche Führungskompetenz: #Klarheit schaffen und Wege eröffnen

Problemlösungskompetenz bedeutet, Herausforderungen strukturiert, #kreativ und #zielorientiert anzugehen – anstatt sich von ihnen blockieren zu lassen. Und wenn doch mal: Was blockiert Euch? Für Führungskräfte ist diese Fähigkeit entscheidend: Sie zeigt sich darin, Komplexität zu ordnen, #Prioritäten zu setzen und gemeinsam mit dem Team Lösungen zu entwickeln, die tragfähig und umsetzbar sind.

Im Innen und im Außen:
Eine #lösungsorientierte Führungskraft denkt in Optionen statt in Hindernissen. Sie betrachtet Probleme nicht als Störung, sondern als Einladung, Prozesse zu verbessern und Neues zu entwickeln. Für Mitarbeitende bedeutet das: Sie erleben einen klaren Rahmen, in dem sie selbst #Verantwortung übernehmen und Ideen einbringen können. Für die Organisation: Es entsteht eine #Kultur, die Herausforderungen als #Lernchancen versteht und aktiv gestaltet – anstatt in Schuldzuweisungen oder Blockaden zu verharren.
Ihr seht wieder, wie die persönlichen Kompetenzen im Zusammenspiel einander bedingen und zum Erfolg führen.
Der Sinn und Mehrwert, der final auf den gesamten Führungs- und Unternehmenserfolg einzahlt:
Für die Führungskraft: Klarheit im Umgang mit Komplexität und Sicherheit in Entscheidungsprozessen.
Für die Mitarbeitenden: Motivation, aktiv mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen.
Für den Unternehmenserfolg: Schnellere, nachhaltigere Lösungen und ein Team, das auch in Krisen handlungsfähig bleibt.

Tipps für mehr Problemlösungskompetenz im Führungsalltag:
✅ Analysiert die Ursache eines Problems gründlich, bevor ihr in die Lösung geht.
✅ Nutzt die Vielfalt im Team – unterschiedliche Sichtweisen bringen bessere Lösungen.
✅ Denkt in Szenarien und wählt den Weg, der Nutzen und Machbarkeit verbindet.


Was macht Ihr, wenn da eine neue Herausforderung, wie eine Mauer vor Euch steht? Welche Tipps teilt Ihr mit uns?
❓ Wie geht ihr mit komplexen Problemen im Führungsalltag um?
❓ Welche Methoden UND Kompetenz helfen euch dabei, Ursachen klar zu erkennen und Lösungen zu entwickeln und mit wem?
❓ Was möchtet ihr konkret tun, um eure Problemlösungskompetenz zu stärken?

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Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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