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Beate Kanisch

NETZWERKEN

Netzwerken als persönliche Führungskompetenz: Beziehungen gezielt aufbauen und pflegen

In der heutigen Arbeitswelt ist Netzwerken eine essenzielle Fähigkeit für Führungskräfte. Es geht nicht nur darum, Kontakte zu knüpfen, sondern strategisch Beziehungen zu entwickeln, die den Erfolg des Teams und der Organisation nachhaltig fördern.


Im Aussen und im Innen:
Als Führungskraft zeigt sich die Kompetenz des Netzwerkens darin, aktiv auf Menschen zuzugehen, Vertrauen aufzubauen und offene Kommunikationskanäle zu schaffen. Ein starkes Netzwerk ermöglicht den Austausch von Wissen, Ressourcen und Ideen. Es hilft, Herausforderungen gemeinsam zu meistern und neue Chancen zu erkennen. Durch echtes Interesse, Wertschätzung und eine offene Haltung entsteht ein Umfeld, in dem Kooperationen gedeihen und Innovation gefördert werden.
Es kommt vor, dass Coachees mir schildern, dass sie mit einer Präsentation zur Entscheidung nicht erfolgreich waren.
Wo können die Stellhebel sein, künftig erfolgreicher zu sein? Im Vorfeld: Netzwerken! Perspektivwechsel! Wer sind die Entscheider? Was sind ihre Ziele? Wie stehen sie zueinander? Was ist der Mehrwert für wen? Wen kenne ich wie gut? Was sind unsere gemeinsamen Ziele? Finden wir gemeinsame Nenner?
Meine tiefe Überzeugung: Die Vorbereitung, ins Miteinander gehen, ist 80% des Erfolges, die „Pflicht“, das Meeting, die Präsentation ist dann die „Kür“. Der Invest in exzellente Vorbereitung zahlt also auf unseren – gemeinsamen – Erfolg ein.

Die Voraussetzung ist die innere Haltung, offen für neue Kontakte zu sein, andere Perspektiven wertzuschätzen und den Austausch als Chance für persönliches und berufliches Wachstum zu sehen. Eine netzwerkorientierte Führungskraft ist bereit, Beziehungen zu pflegen, auch über die eigene Organisation hinaus. Sie erkennt, dass gegenseitige Unterstützung und Zusammenarbeit die Basis für nachhaltigen Erfolg sind. Diese Haltung fördert Vertrauen, Resilienz und eine positive Führungs- und Unternehmenskultur.
Aus meiner Sicht, ein lohnenswertes Thema für die Selbstreflektion.;-)

Tipps für mehr Netzwerken im Führungsalltag:

✅ Investiert Zeit in den Aufbau und die Pflege eurer Beziehungen.
✅ Seid offen für neue Kontakte und zeigt echtes Interesse an den Menschen um euch herum.
✅ Nutzt Gelegenheiten, um Wissen zu teilen und voneinander zu lernen.
✅ Pflegt den Austausch regelmäßig, auch außerhalb des direkten Arbeitskontexts.

Fragen an euch:
❓ Wie baut ihr aktiv euer Netzwerk auf und pflegt es?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um den Austausch im Team und mit externen Partnern zu fördern?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Netzwerkkompetenz noch weiter zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des Netzwerkens nutzen, um voneinander zu lernen, Chancen zu erkennen und gemeinsam erfolgreich zu sein – für eine offene, vernetzte und zukunftsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

LÖSUNGSORIENTIERUNG

Lösungsorientierung in der Führung: heißt, den Blick nach vorne zu richten.

In einer dynamischen Arbeitswelt ist Lösungsorientierung zu einer entscheidenden Kompetenz für Führungskräfte geworden. Sie hilft uns, Herausforderungen konstruktiv anzugehen, als Vorbild unser Team zur Motivation zu inspirieren und gemeinsam nachhaltige Erfolge zu erzielen.

Im Außen: gilt es, lösungsorientiertes Handeln sichtbar machen
Als Führungskraft zeigt sich Lösungsorientierung u.a. darin, den Fokus auf Möglichkeiten und Lösungen zu legen, anstatt sich in Problemen zu verlieren. Das bedeutet, aktiv nach Lösungen zu suchen, das Team in die Lösungsfindung einzubeziehen und eine positive Grundhaltung zu bewahren und/oder zu schaffen. Durch klare Kommunikation, Zielorientierung und das Fördern von Eigenverantwortung entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Innovation und Engagement gedeihen.

Aus dem Innen heraus spiegelt unser lösungsorientiertes Verhalten unsere Haltung.
Innere Haltung bedeutet, optimistisch und zukunftsorientiert zu denken. Eine lösungsorientierte Führungskraft hinterfragt Herausforderungen nicht nur, sondern sucht aktiv nach Wegen, sie zu überwinden. Sie ist offen für neue Ansätze, lernt aus Fehlern und sieht Schwierigkeiten als Chancen für Wachstum. Diese Haltung schafft Vertrauen und fördert eine Kultur des Lernens und der Resilienz im Team.

Wie kann ich meine persönliche Entwicklung und die des Teams fördern?
Wer seine Lösungsorientierung stärken möchte, sollte regelmäßig reflektieren, wie Probleme angegangen werden, und bewusst positive Denkmuster entwickeln (Problemlösungskompetenz). Das Einüben von lösungsfokussierten Gesprächs- und Fragetechniken, das Fördern von Eigeninitiative (basierend auf Zutrauen und Vertrauen -> Psychologische Sicherheit) und das gemeinsame Erarbeiten von Lösungen im Team sind wertvolle Schritte. Zudem können Workshops und Coachings helfen, die eigene Haltung auf den Prüfstand zu stellen und sich noch stärker auf Lösungen auszurichten.

Tipps für mehr Lösungsorientierung im Führungsalltag:
✅ Konzentriert euch auf das, was möglich ist, anstatt auf das, was schiefgelaufen ist.
✅ Stellt offene Fragen wie „Was können wir daraus lernen?“ oder „Welche Schritte führen uns weiter?“
✅ Ermutigt euer Team, eigene Lösungsvorschläge einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.
✅ Nutzt Reflexionen, um gemeinsam Erfolge zu feiern und aus Herausforderungen zu lernen.

Fragen an euch:
❓ Wie fördert ihr eine lösungsorientierte Denkweise in eurem Team?
❓ Welche Methoden nutzt ihr, um Herausforderungen gemeinsam konstruktiv anzugehen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch lösungsorientierter zu führen?

Chancen erkennen und mit Zuversicht neue Wege gehen – damit zahlt ihr ein auf eine positive und lösungsorientierte Unternehmenskultur!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

KRITISCHES DENKEN

Kritisches Denken als Schlüsselkompetenz für erfolgreiche Führung im digitalen Zeitalter…

… setzt für mich eine bestimmte persönliche Haltung voraus, die weitere persönliche Kompetenzen beinhaltet, wie:
– mein echtes Interesse an meinem Gegenübers, Neugier auf ihre/seine Meinung und das wirkliche Verstehen Wollen – also Offenheit & Empathie
– eine hohe Problemlösungskompetenz und analytische Fähigkeit, um Zusammenhänge in Kontext zu setzen
– eine lösungsorientierte Haltung, weil es darum geht, gemeinsam – gerade durch unterschiedliche Perspektiven – die beste Lösung zu finden durch lösungsorientierte Fragen und aufmerksames Zuhören – ja dafür muss man sich Zeit nehmen wollen, darum braucht es auch Geduld und Konzentration
– in dieser Logik schließt sich die eigene Bereitschaft an, dass ich meine eigenen Denkweisen und ggfs. vorschnellen Annahmen gut hinterfrage – heißt, mich in meiner Selbstreflektion kontinuierlich zu trainieren 😉
– es braucht Mut auf der einen und Ermutigung auf der anderen Seite der Hierarchie, die Meinung des/der Anderen zu hinterfragen, die eigene zu äußern…
– so ist aus der Haltung heraus der Weg geebnet für eine gelingende Kommunikation

Worauf zahlt das z.B. ein?
– wir schaffen eine wohlwollende und kritisch denkende Arbeitsatmosphäre – eben sowohl als auch
– uns kann es gelingen, die Ursachen zu ergründen und wir können gemeinsam alternative Lösungsmöglichkeiten entwickeln
– wir unterstützen uns gegenseitig, Sichtweisen, Wissen, Argumente, Fragen klar zu formulieren. Daraus folgt: wir vermeiden Missverständnisse und unterstützen uns im konstruktiven Feedback.
– Prozesse auf den Prüfstand stellen, um sie zu optimieren, zu automatisieren, zu digitalisieren – wir wollen effizienter werden, um weiterhin erfolgreich zu sein als Führungskraft UND als Unternehmen. Das kann nur mit kritischem Hinterfragen des Bestehenden funktionieren, out of the box-Denken – so zahlt es auch auf den Spaß am Erfolg ein.
– Entscheidungen auf der Basis des kritischen Dialoges haben eine fundierte Grundlage.

Kritisches Denken mit all seinen positiven Facetten zeigt sich von Innen nach Außen und ist nicht „nur“ eine Schlüsselkompetenz sondern hat das Potenzial, ein Erfolgs-Booster zu sein.

 

Tipps für mehr kritisches Denken im Führungsalltag:
✅ Hinterfragt Informationen, bevor ihr sie weitergebt oder nutzt.
✅ Fördert eine offene Diskussionskultur, in der unterschiedliche Meinungen willkommen sind.
✅ Gerade in dieser schnellen Zeit: Nutzt Methoden wie Brainstorming, SWOT-Analysen oder Szenarien, um komplexe Situationen zu durchdenken und gute Entscheidungen zu treffen.
✅ Bleibt neugierig und sucht aktiv nach neuen Erkenntnissen und Lernmöglichkeiten.

Fragen an euch:
❓ Wie integriert ihr kritisches Denken in euren Führungsstil und wo lebt Ihr es in Eurem Führungsalltag?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um eure analytischen Fähigkeiten zu stärken? Welche Tipps habt Ihr?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch reflektierter und verantwortungsvoller zu führen?

Lasst uns gemeinsam die Kraft des kritischen Denkens nutzen – für bessere Entscheidungen, mehr Innovation und nachhaltigen Erfolg!

 

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

KOMMUNIKATIONS-FÄHIGKEIT

Kommunikationsfähigkeit als maßgebliche Kompetenz für Führungskräfte
… ist so facettenreich, so dass ich mich heute auf „Essentials“ fokussiere – sonst wird’s ein Buch 😉

Sie ist heute in der vernetzten und digital geprägten Welt eine zentrale Kompetenz für Führungskräfte – warum? Sie ermöglicht es, klare Botschaften zu vermitteln, Vertrauen aufzubauen und Teams effektiv zu steuern.
Die Gretchenfrage ist: Wie geht das?

  1. wenn wir uns unsere eigenen Kommunikationsmuster ehrlich bewusst machen,
  2. Reaktionen bewusst wahrnehmen,
  3. Feedback einfordern,
  4. offen sind, kritisches Feedback hören zu können und
  5. in die Selbstreflektion mit aufzunehmen.
  6. Wir uns fragen:

In welcher Rolle sprechen ich und mein Gesprächspartner? Am Bsp. des Drama-Dreiecks: Ist jemand von uns gerade in der Opfer-, Verfolger- oder Retter-Rolle?
Bin ich als Führungskraft wirklich richtig gut darin, die Perspektive zu wechseln, mich in mein Vis-a-vis hineinzuversetzen? Was braucht sie/er? Was ist zu viel? Was ist zu wenig? Wie geht sie, die #adressatengerechte Kommunikation! Gut vorbereiten – egal auf was – zahlt maximal auf den Erfolg ein. Prävention – auch in der Kommunikation vorausschauend zu handeln – macht für alle bessere Gefühle, als nach fehlender Kommunikation „zu reparieren“ – das wäre weit weg von effizient und kostet Zeit und somit Geld… dem Unternehmen, weil es Gespräche braucht, um wieder in einen Vertrauensmodus zu kommen usw…
Das alles sagt es schon: Hinter der Kompetenz der Kommunikation steckt Haltung mit vielen wichtigen, entscheidenden Kompetenzen dahinter.

Wie geht’s gut im Innen: Kommunikation als Haltung
Innere Haltung bedeutet, authentisch zu sein, Wertschätzung zu zeigen und eine positive Gesprächskultur zu leben. Eine kommunikative Führungskraft ist bereit, Feedback anzunehmen und konstruktiv zu geben. Sie schafft eine Atmosphäre, in der sich Mitarbeitende sicher fühlen, ihre Meinungen zu äußern und aktiv am Dialog teilzunehmen.

Und wie geht’s gut im Außen: Kommunikation sichtbar machen
Als Führungskraft zeigt sich Kommunikationsfähigkeit darin, offen, transparent und empathisch zu sein. Das bedeutet, aktiv zuzuhören, auf die Bedürfnisse und Anliegen der Mitarbeitenden einzugehen, dabei die unternehmerischen Ziele im Auge behalten und eine Kultur des offenen Austauschs zu fördern. Durch klare und verständliche Kommunikation können Missverständnisse vermieden und gemeinsame Ziele erfolgreich verfolgt werden.

Wir sehen – wir haben Chancen der persönliche Entwicklung und Teamförderung 🙂
Wer seine Kommunikationsfähigkeit stärken möchte, sollte regelmäßig reflektieren, wie klar und empathisch man kommuniziert. Der Austausch mit Kolleg:innen, das Üben des aktiven Zuhörens und das Einholen von Feedback sind wertvolle Wege, um die eigene Kommunikationskompetenz zu verbessern. Zudem ist es wichtig, das Team in den Kommunikationsprozess einzubinden, Diskurs als Bereicherung zu sehen und zuzulassen, so kann eine offene Feedbackkultur entstehen.

Tipps für mehr Kommunikation im Führungsalltag:
✅ Hört aktiv zu und zeigt echtes Interesse an den Anliegen eurer Mitarbeitenden.
✅ Kommuniziert transparent und erklärt Entscheidungen nachvollziehbar.
✅ Nutzt verschiedene Kommunikationskanäle, um alle Mitarbeitenden zu erreichen.
✅ Seid offen für Feedback und nutzt es, um eure Kommunikation kontinuierlich zu verbessern.
✅ Wer als Basis für gelingende Kommunikation, sich und andere besser verstehen möchte, dem empfehle ich unbedingt, dem Schulz von Thum Institut für Kommunikation zu folgen, sich den Newsletter oder ggfs. auch eine Qualifizierung bei den besten Experten zu gönnen.

Fragen an euch:
❓ Wie fördert ihr eine offene und transparente Kommunikation in eurem Team?
❓ Welche Strategien nutzt ihr, um Missverständnisse zu vermeiden? Welche Tipps teilt Ihr mit uns? Was hat Euch schon geholfen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um eure Kommunikationsfähigkeit weiter zu stärken?

Lasst uns gemeinsam die Zukunft gestalten – mit klarer Sprache, Empathie und gegenseitigem Verständnis!

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

Lea-Mittelstandspreis

…der Preis für soziale Verantwortung in Baden-Württemberg

👉 Nicht der Preis ist das Ziel. Sondern die Aufmerksamkeit für ein Thema.

Soziale Verantwortung ist kein Wettbewerb. Und dennoch: Manchmal braucht es Auszeichnungen wie den Lea-Mittelstandspreis, um sichtbar zu machen, was sonst oft im Stillen geschieht.

Der Preis ehrt jedes Jahr herausragende Projekte von Unternehmerinnen und Unternehmern, die sich über ihr Kerngeschäft hinaus sozial engagieren – und zeigt, was möglich ist, wenn Haltung auf Handeln trifft.

Wer mich kennt, weiß: Ich engagiere mich seit vielen Jahren in der Wohnungslosenhilfe ➡️ Aus Überzeugung.

Ein Thema, das mir sehr am Herzen liegt: Würde für Menschen ohne Obdach.

Gerade wenn Menschen ihre Wohnung, ihre Sicherheit und leider viel zu häufig auch ihre Würde verlieren, braucht es mehr als Mitleid. Es braucht Mitmenschen.

Ich bin froh, dass uns diese Haltung eint bei Beate Kanisch & Partner mit Dr. Jürgen Lieske, Nina Weikl, Stella Schüler und Nathalie Hirmer – eben „zusammen“, was auch das Motto beim diesjährigen Lea-Mittelstandspreis ist.

Die Zahl der wohnungslosen Menschen in Deutschland liegt bei rund 650.000. Jeder einzelne Mensch hat seine Geschichte. Viele davon hören wir nie.

Deshalb habe ich hingehört. Ich organisiere, sammele, packe mit an – das geht natürlich nicht allein. Darum bin ich dankbar, dass ich zusammen mit vielen Freund:innen ein wunderbares Netzwerk habe, die mich maßgeblich mit ihren Spenden für die wohnungslosen Menschen unterstützen. So habe ich einige dieser Geschichten auch in ein Buch gepackt, das Perspektiven öffnen soll: AUFMERKSAM.

Wer sich engagiert, will oft keine Bühne. Dazu gehört auch mit ihrem großartigen Engagement meine Freundin Petra Bösner-Handelmann, mit der ich zu diesem wunderbaren Abend gegangen bin und die ebenfalls mit einer Urkunde geehrt wurde.

Doch manchmal braucht es genau diese Bühne – damit das, wofür wir einstehen, wie beispielsweise Menschen am Rande unserer Gesellschaft, gesehen werden.

Die Ehrung im Rahmen des Lea-Mittelstandspreises ist für mich deshalb ein Anlass, einmal mehr Aufmerksamkeit zu generieren. Indem ich über gesellschaftliche Verantwortung spreche – und über Menschen, die zu oft aus dem Blick geraten.

Soziale Ausgrenzung passiert im Verborgenen – genauso wie viele Formen der Hilfe. Umso beeindruckender war es, all die Geschichten beim Lea-Preis zu hören. Geschichten von Unternehmen – und den Menschen dahinter – die aus Überzeugung mehr wollen: etwas zurückgeben, gestalten, ermöglichen.

 

Was macht unsere Gesellschaft aus?

➡️ Der Mensch.

Und was braucht der Mensch? Ein Dach über dem Kopf. Anerkennung. Einen Platz in der Mitte der Gesellschaft.

 

Dass genau dieser Geist beim Lea-Preis spürbar war, hat mich berührt. Das Motto „Zusammen“ war nicht nur dekorativer Rahmen – es war gelebte Haltung.

Auch deshalb ist es mir eine besondere Freude, dass die diesjährigen Preisträger meiner Kategorie, die Barber Angels, ausgezeichnet wurden. 2019 konnte ich sie bereits für ein gemeinsames Event bei der Wohnungslosenhilfe der Erlacher Höhe in Calw gewinnen. Sie schenkten wohnungslosen Menschen mit ihrem Einsatz nicht nur einen Haarschnitt und Make-up – sondern vor allem: Respekt und Selbstwertgefühl.

 

Was bleibt?

➡️ Ein Gefühl der Verbundenheit.

➡️ Ein Impuls, dranzubleiben.

➡️ Und der Wunsch, dass wir als Gesellschaft lernen, mit mehr Demut und Dankbarkeit zu blicken – auf das, was wir haben.

➡️ Und auf die, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.

 

👉 Wie ist das bei dir?

Wofür engagierst du dich – ganz persönlich, im Unternehmen oder im Team? Und welche gesellschaftlichen Themen verdienen aus deiner Sicht mehr Aufmerksamkeit?

Ich freue mich über Gedanken, Impulse und Erfahrungen.               

👉 Denn: Zusammen beginnt immer mit einem Gespräch.

INTERKULTURELLE KOMPETENZ

Interkulturelle Kompetenz ist…

… „eigentlich“ nicht notwendig, sie in der aktuellen Zeit zu besprechen, oder?
Sie ist definitiv ein essentieller Schlüssel für erfolgreiche Führung in unserem globalen Zeitalter.

Sie ist in unserer vernetzten Welt für Führungskräfte zu einer unverzichtbaren Fähigkeit geworden. Sie gibt uns die Chance, echte Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen zu bauen, grundsätzlich schon mal Missverständnissen vorzubeugen und sie zu vermeiden und somit eine inklusive, respektvolle Arbeitsumgebung zu schaffen – ja, das ist auch Führungsaufgabe.

Es gilt, sie im Außen und Innen erlebbar, spürbar und sichtbar zu machen und zwar durch eine klare Haltung
Sie zeigt sich doch darin, wie offen wir für verschiedene Perspektiven sind, kulturelle Unterschiede wertzuschätzen und eine Kultur des gegenseitigen Respekts zu fördern. Das bedeutet auch und unbedingt, sich aktiv mit den kulturellen Hintergründen der Mitarbeitenden auseinanderzusetzen, Sensibilität zu entwickeln und Kommunikationsstile anzupassen.

Wie spiegelt sich meine Haltung als Führungskraft? In dem ich wirklich neugierig auf andere Kulturen bin, somit echte Empathie zeige und meine Bereitschaft zur Reflexion immer weiter entwickle. Wenn ich als interkulturell kompetente Führungskraft wahrgenommen werden möchte, hinterfrage ich meine eigenen Vorurteile, lerne ständig dazu und bin offen für neue Denkweisen. So fördere ich wirklich eine Atmosphäre des Lernens und der gegenseitigen Wertschätzung, die Kreativität, Innovation, und Zusammenarbeit stärkt – Vorbild führt.
So schaffe ich eine Kultur des Miteinander, in der sich alle wertgeschätzt fühlen, was auf die intrinsische Motivation eines/einer Jeden einzahlt und die Basis dafür schafft, dass alle ihr volles Potenzial entfalten können.

Wer seine interkulturelle Kompetenz ernsthaft stärken möchte, darf sich ermutigt fühlen, regelmäßig den eigenen Horizont zu erweitern und gern neue Wege zu gehen, um interkulturelle Erfahrungen zu sammeln und den Austausch mit Menschen aus verschiedenen Kulturen suchen. Das Beispiel zur interkulturellen Kompetenz zeigt wieder, wie alle persönlichen und sozialen Kompetenzen miteinander verbunden sind und sich gegenseitig bedingen.

Tipps für mehr interkulturelle Kompetenz im Führungsalltag, denn Vielfalt ist in jeder Hinsicht eine große, bereichernde Stärke:
✅ Nehmt euch Zeit, um die kulturellen Hintergründe eurer Mitarbeitenden kennenzulernen.
✅ Fördert eine offene Kommunikation, in der alle ihre Sichtweisen einbringen können.
✅ Nutzt selbst und gebt Mitarbeitenden die Chance z.B. für interkulturelle Trainings und Austauschprogramme, um Euch gemeinsam weiterzuentwickeln.
✅ Seid neugierig und offen für neue kulturelle Erfahrungen und Lernmöglichkeiten.

Fragen an euch:
❓ Wie integriert ihr interkulturelle Kompetenz in euren Führungsstil?
❓ Welche Maßnahmen ergreift ihr, um eure kulturelle Sensibilität zu stärken?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch inklusiver und interkulturell kompetenter zu führen?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

INNOVATIONS-KOMPETENZ

Innovationskompetenz…

bedeutet im beruflichen Kontext in der heutigen schnelllebigen und digital geprägten Welt für Führungskräfte, mit ihrer dieser Fähigkeit Mitarbeitenden ein Vorbild zu sein und das Unternehmen Richtung Erfolg voranzutreiben. Sie ermöglicht es, neue Wege zu gehen, Veränderungen pro-aktiv zu gestalten und das Unternehmen zukunftssicher aufzustellen.

Wie könnt Ihr Innovation sichtbar machen?
Als Führungskraft zeigt sich Innovation darin, neue Ideen zu haben und zu teilen, offen für neue Ideen aller zu sein, kreative Lösungsansätze zu fördern und eine Kultur des Wandels (Veränderungsbereitschaft) zu leben. Das bedeutet, sich kontinuierlich mit neuen Technologien, Trends und Methoden auseinanderzusetzen und diese gezielt im Arbeitsalltag einzusetzen. So können Teams zur eigenen Motivation inspiriert werden, innovative Ansätze zu entwickeln und umzusetzen (Ermutigung, Zutrauen und Vertrauen).
Eine Idee zu haben ist das eine, sie gemeinsam mit anderen, die z.B. die notwendige Kompetenz dafür haben (Kollaboration, Kooperation), Wirklichkeit werden zu lassen, das Entscheidende für den Umsetzungserfolg. Diesen Prozess konsequent zu gehen ist auch ein wunderbares Training unseres Durchhaltevermögens. Das alles zahlt auch auf die von mir so geschätzte Haltung eines Entrepreneurs ein.

Apropos Innovation als Haltung:
Innere Haltung bedeutet, neugierig zu bleiben, Risiken abzuwägen und Fehler als Lernchancen zu sehen. Eine innovative Führungskraft fördert eine offene Fehlerkultur, ermutigt zum Experimentieren und unterstützt die Entwicklung neuer Denkweisen. Dabei ist es wichtig, die Bereitschaft zu haben, alte Muster zu hinterfragen und neue Wege zu erkunden. Also wie gut leben wir unsere Selbstreflektion und sind zum Perspektivwechsel bereit? Nutzen wir wirklich alle Wege und Möglichkeiten, um Innovationen voranzutreiben, mit Netzwerken, einer ehrlichen Fehlerkultur, die auf psychologischer Sicherheit beruht, der Bereitschaft, von Vorbildern zu lernen und eine echte Kultur des gemeinsamen Lernens zu schaffen, Zukunftsorientierung in die Tat umzusetzen, Mut & Risikobereitschaft vorzuleben? Wir sehen, das gelebte Zusammenspiel unserer #TodaySkills macht uns zu erfolgreichen und geschätzten Führungskräften.


Tipps für mehr Innovation im Führungsalltag:
✅ Nehmt euch regelmäßig Zeit, um neue Ideen zu besprechen, zu sammeln und zu bewerten.
✅ Fördert eine offene Fehlerkultur und ermutigt euer Team, Neues auszuprobieren.
✅ Tauscht euch mit Kolleg:innen aus, um Perspektiven zu erweitern und voneinander zu lernen.
✅ Bleibt neugierig und offen für technologische Entwicklungen und Trends.

Fragen an euch:
❓ Wie fördert ihr Innovation in eurem Führungsstil?
❓ Welche Maßnahmen ergreift ihr, um eure persönliche Innovationskompetenz weiter auszubauen?
❓ Was möchtet ihr konkret umsetzen, um noch innovativer zu führen?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

HUMOR

Humor…

bedeutet für Führungskräfte im beruflichen Kontext, eine positive Arbeitsatmosphäre zu schaffen, das Team zu motivieren und die Zusammenarbeit zu stärken. Humor macht das Leben leichter in der Zusammenarbeit. Er hilft auch, schwierige Themen besprechbar zu machen, Konflikte aufzulockern, Stress zu reduzieren (Stresshormone werden reduziert), und resultierend daraus, die Kommunikation zu verbessern. Wenn Führungskräfte humorvoll sind, wirken sie oft zugänglicher und sympathischer, was das Vertrauen und die Bindung im Team fördert. Insgesamt kann Humor also ein wertvolles Werkzeug sein, um die Arbeitsqualität und das Betriebsklima zu verbessern.
WICHTIG ist, dass der Humor (nicht nur ;-)) im Geschäftsleben angemessen und freundlich, respektvoll und situationsbezogen ist. Er sollte niemanden beleidigen oder diskriminieren Humor, der auf gemeinsamen Erfahrungen basiert oder selbstironisch ist, kommt oft gut an. Humor, der verletzend oder unangemessen ist, sollte vermieden werden, da er das Arbeitsklima belasten kann.

Zusätzliche Tipps:

✅ Du willst als Führungskraft Barrieren abbauen, Vertrauen aufbauen? Dann baue eine Brücke mit Humor – das baut Spannungen ab und die baut die Bereitschaft, sich auf ein Thema einzulassen, maßgeblich auf.
✅ Kontextgerecht – achte darauf, wo was passt. Humor ist also kein Allheilmittel – Ein Zusammenhang zur Situation, dem Timing und den Menschen darf/muss gegeben sein.
✅ Ehrlich und authentisch sein macht immer Sinn – auch beim Humor. Selbstironische Anekdoten zahlen auf das Vertrauen ein.
✅ Gemeinsam macht alles mehr Spaß – Gamification ist in aller Munde. Du kannst mit Deinen Kolleg:innen und Mitarbeitenden gemeinsam Lachen, in dem Ihr Euch humorvoll im Spiel mit den sozialen Kompetenzen, die Erfolg ausmachen, auseinandersetzt. Die Tiefe folgt in der anschließenden Reflektion 😉

❓ Was machst Du schon?
❓ Was würdest Du empfehlen?
❓ Was konkret möchtest Du zum Thema Humor jetzt umsetzen?

Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

ENTWICKLUNGS-BEREITSCHAFT

Entwicklungsbereitschaft..

bedeutet im beruflichen Kontext,
im Außen: zu erkennen, zu agieren und zu reagieren auf den sich ständig ädernden Markt, de Konkurrenz und somit im Innen, in der Haltung: bewusst als Vorbild zu agieren, Innovationen voranzutreiben und das Team effektiv zu führen. Eine entwicklungsbereite Führungskraft erkennt die Bedeutung und Notwendigkeit, persönlicher und beruflicher Weiterentwicklung, um den Anforderungen des Wandels gerecht zu werden und das eigene Potenzial sowie das des Teams zu fördern. Entwicklungsbereitschaft schlägt sich eben in den persönlichen Top Skills wieder und wird idealerweise erfolgreich durch konsequent gelebtes Vorbild und einen transformationalen Führungsstil an die Mitarbeitenden weitergeben.
Uns dienen definitiv eine echte Neugier und Lernbereitschaft als Grundvoraussetzungen gepaart mit Demut, die eigene Entwicklung voranzutreiben.
Die Anpassungsfähigkeit & gezeigte Flexibilität bei auftretenden Veränderungen spiegelt im Außen die Entwicklungsbereitschaft und wird von Stakeholdern und Mitarbeitenden gleichermaßen wahrgenommen – also lohnt sich immer die Frage zur Selbstreflektion: Wie möchte ich wahrgenommen werden? Was zahlt hier auf meine Glaubwürdigkeit ein? Die richtige Portion Offenheit für Feedback: eine ehrliche Bereitschaft, konstruktive Kritik anzunehmen – von allen Anspruchsgruppen – insbesondere von den Mitarbeitenden und daraus Ableitungen zu Umsetzung zu treffen … und in Haltung und Tat umzusetzen.

Zusätzliche Tipps:

✅ Meine Bitte: wirklich Feedback aktiv einholen, das darf zum etablierten Standard werden, ebenso die konsequente Umsetzung.
✅ Wie und wann nehmt Ihr Euch Zeit zur Selbstreflektion (der Alltag ist so voll ;-)) Was könnte ein kontinuierliches Zeitfenster sein, um über eigene Stärken und Handlungsfelder zu reflektieren?
✅ Vorbilder suchen, Perspektivwechsel und Netzwerken: durch gezielten Austausch mit Kolleg:Innen und ggfs. Mentor:Innen.

❓ Was machst Du schon?
❓ Was würdest Du empfehlen?
❓ Was konkret möchtest Du zum Thema Entwicklungsbereitschaft jetzt umsetzen?


Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

ENTSCHEIDUNGSFÄHIGKEIT

Entscheidungsfähigkeit..

ist definitiv eine Schlüsselkompetenz im beruflichen Kontext,

dies gilt ganz besonders für Führungskräfte. Souveräne Entscheidungen zu treffen, bedarf einer souveränen Haltung. Und unsere Haltung beruht wiederum auf anderen wichtigen persönlichen Schlüsselkompetenzen wie Selbstreflexion, Intuition, Innehalten, sich selbst und die Meinung (Kompetenz) anderer kritisch zu hinterfragen und Feedback auch anzunehmen und einzubeziehen.
Eine gut ausgeprägte Entscheidungskompetenz erhöht die Akzeptanz der Führungskraft. Mit einer gesunden, maßvollen Portion Selbstvertrauen und Entschlossenheit, der notwendigen Flexibilität und auch notwendigen Anpassungsfähigkeit an sich ändernde Rahmenbedingungen sowie dem strategischen Weitblick (das Hinterfragen des kurz- und langfristigen Sinns: Worauf zahlt meine Entscheidung ein?) bin ich als Führungskraft in meiner unternehmerischen Haltung glaubwürdig – Stakeholdern und Mitarbeitenden gegenüber.
Und mit jeder getroffenen Entscheidung wächst meine Entscheidungskompetenz, weil ich idealerweise etwas daraus gelernt habe…

Zusätzliche Tipps:

✅ Aus meiner Sicht „zwingend“ (wie meine Oma immer gesagt hat): jede Entscheidung braucht Transparenz und Kommunikation, die nachvollziehbar ist
✅ das Aushalten, dass ich auch Entscheidungen mit unvollständigen Informationen treffen muss
✅ und das Wissen: Ich darf Entscheidungen neu treffen, wenn neue Informationen bekannt sind.


❓ Was machst Du schon?
❓ Was würdest Du empfehlen?
❓ Was konkret möchtest Du zum Thema Entscheidungsfähigkeit jetzt umsetzen?


Leadership-Fähigkeiten von A bis Z ist ein gemeinsames Format von Bea von Beate Kanisch und Partner und Jürgen Lieske von Smooth Exit Consulting. Unser ABC erscheint jede Woche am Mittwoch morgen um 07:30 Uhr.

Bereit für den nächsten Schritt?

Dann lassen Sie uns ins Gespräch kommen und herausfinden, an welcher Stelle Sie gerade stehen. Ich freue mich auf Ihre Nachricht. 

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